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NLA Herren
Diessbach - Montreux 1:4 (1:0)
NLA Frauen
Juventus-Montreux - Diessbach 4:5 (2:1)
Diessbach - Weil 10:2 (5:1)
Die Diessbacher NLA-Rollhockeyaner wollten im letzten Saisonspiel gegen Montreux nochmals alles in die Waag-schale legen um den ersten Rang der Auf-/Abstiegsrunde zu erreichen. In der ersten
Halbzeit kontrollierten die Seeländer das Spielgeschehen weitgehend, sie konnten durch Pascal Kissling in Führung gehen und im Tor der Diessbacher hielt Del Nilo dicht.
Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Diessbacher viele Abspielfehler in der Offensive, Montruex glich mit einem der lancierten Konterangriffe aus und mit dem gleichen Mittel schossen sie sich
2:1 in Front. Nach einem abge-lenkten Weitschuss stand es sogar 3:1 für die Gäste, In der Schlussphase verbesserten sich die Seeländer, hat-ten noch einige Torchancen, doch konnten sie diese nicht zu
Toren ummünzten. Im Gegenzug schlug noch einmal ein Konterangriff von Montreux zum Endstand von 4:1 ein.
Besser lief es den Diessbacher Frauen, welche eine Doppel-runde an diesem Wochenende ausspielten. Ausswärts bei Juventus lagen sie vorerst 4:1 in Rücklage, doch dank einer spektakulären Aufholjagd
gewannen die Seeländer gegen den Cupfinalgegner vom nächsten Samstag mit 5:4. Einfa-cher ging es ihnen als sie Tags darauf gegen Weil mit 10:2 gewannen, danach konnten die Seeländerinen
den Meister-pokal in die Lüfte stemmen und ihre Ungeschlagenheit in den letzten 17 Meisterschaftsrunden feiern. Wiederum ha-ben sich die Seeländerinnen den Titel mehr als nur verdient, sie
dominierten die Meisterschaft klar und mit nur 2 Nie-derlagen aus 20 Spielen sind die Seeländerinnen das klar beste Frauenteam der Schweiz. 14 Punkte Vorsprung auf den Zweitplazierten zeugen von der
krassen Überlegenheit.
10. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Diessbach - Montreux 1:4 (1:0)
Diessbach - 100 Zuschauer - SR. Schneider
Torfolge: 8. Kissling 1:0. 28. Rubi 1:1. 31. Perrochet 1:2. 38. Giza 1:3. 41. Solioz 1:4. Diessbach: Del Nilo (25-41. Rubin), Wyss. Wegmüller, Schneider, Göttmann, Bandi, Kissling, Strub, Pflueger.
Montreux: Oberson (25. Bianci), Giza, Roduit, Rubi, Münger, Solioz, Perrochet, Kenyaud.
Diessbach - Uri 7:2 (4:2)
Erster Rang in der Auf-/Abstiegsrunde doch noch möglich
Die Diessbacher Rollhockeyaner zeigten am Samstag im TV-Spiel zeitwesie wieder eine eindrückliche Leistung. Vor allem die beidem Teamleader Stefan Bandi und Topskorer Pascal Kissling, welche die
Partie durchspielten, zeigten sich von ihrer besten Seite. Nach einer Raschen Zwei-Tore Füh-rung, trugen die ersten Abschlussversuche der Urner auch Früchte und so stand es zur Pause 4:2. Die
Seeländer waren zwar klar Spielbestimmend, doch kamen die Urner immer wieder zu guten Abschlussmöglichkeiten. Die Mannen von Coach Klaus Meier zeigten sich aber vor allem im Torab-schluss ein wenig
ineffizient. Häufig vergaben die Seeländer aus besten Positionen oder scheiterten am Torhüter.
Doch nach der Pause waren die Seeländer noch eine Spur besser und bauten die Führung weiter aus. Den Zuschauern wurde bestes Offensivrollhockey gezeigt mit unzähligen Torschüssen und auch neun Toren,
denn am Schluss stand es der Diessbacher ineffizient wegen nur 7:2, ein deutlicher Sieg wäre Angesichts der sich gegen Ende der Partie häu-fenden Chancen möglich gewesen. Doch wird das nieman-den
stören, denn zu Gunsten der Seeländer hat Montreux in Vordemwald 2:1 verloren, so können die Jungs von Spie-lertrainer Pascal Kissling immer noch den ersten Rang der Auf-/Abstiegsrunde
erreichen. Das Spiel vom Samstag wird am Mittwoch um 20.00 auf Star TV ausgestrahlt.
9. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Diessbach - Diessbach 7:2 (4:2)
Diessbach - 170 Zuschauer - SR. Kovats
Torfolge: 6. Kissling 1:0. 7. Kissling 2:0. 9. Imhof 2:1. 11. Bandi 3:1. 12. Gisler 3:2. 19. Bandi 4:2. 35. Kissling 5:2. 47. Bandi 6:2. 50. Kissling 7:2. . Diessbach: Del Nilo (40. Rubin), Wyss.
Schneider, Göttmann, Bandi, Kissling, Strub, Pflueger. Uri: M. Schuler, Kempf, Furrer, Ch. Schuler, Gisler, Gehrig, Greimel, Imhof, L. Schuler, Zurfluh.
NLA
Münsingen - Diessbach 3:6 (0:3)
Bernercup-Final
Diessbach - Thunerstern 3:5
Frauen NLA
Uri - Diessbach 3:7
Bernercup
Uttigen - Diessbach 0:1
Bern - Diessbach 0:3
An diesem Wochenende gab es reichlich zu feiern aus Diessbacher Sicht. Das Team von Coach Klaus Meier bekun-dete in Münsingen nicht all zu grosse Mühe, nach der frühen Führung durch
Topskorer Pascal Kissling konnte das Spiel gut unter Kontrolle gehalten werden, bis zur Pause stand es 3:0. Nach dem Seitenwechsel lief es weniger rosig, erst musste das erste Tor hingenommen werden,
danach der vermeintliche Anschlusstreffer, welcher nicht zählte. Danach bauten die See-länder den Vorsprung auf 5:1 aus, am Ende stand es dann 6:3 für die Seeländer, was gleichzeitig der Ligaerhalt
ist.
Fünf Minuten vor Ende der Partie war es klar, die Frauen führten gegen Uri mit 7:3, und aus Bern kam die freudige Nachricht, dass Juventus mit nicht über ein 3:3 hinaus kam: Diessbach ist erneut
Schweizermeister. Nach dem Souveränen Sieg in Uri feierten die Seeländerinnen also den zweiten Meis-tertitel in Serie. Nach dem zwei der ersten drei Partien in der Meisterschaftsanfangsphase verloren
gingen, erzielten die Seeländerinnen aus den folgenden 15 Partien die maximale Punktezahl, was ihnen zwei Runden vor Schluss zum Gewinn des Meistertitels verhilft. Wiederum eine beeindruckende
Leistung, wie schon letztes Jahr. Doch noch nicht genug, am Sonntag feierte das Team von Coach Remo Gerber den Ber-nercupsieg mit zwei Siegen über Bern und Uttigen, die Diess-bacher Herren verloren
den Final gegen Thun mit 5:3.
8. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Münsingen - Diessbach 3:6 (0:3)
Münsingen - 120 Zuschauer - SR. Eggimann
Torfolge: 3. Kissling 0:1. 17. Wegmüller 0:2. 18. Wegmüller 0:3. 26. Schenk 1:3. 34. Wyss 1:4. 36. Kissling 1:5. 40. Fankhauser 2:5. 41. Schneider 2:6. 42. Fankhauser 3:6. . Diessbach: Del
Nilo, Wyss. Schneider, Göttmann, Wegmüller, Bandi, Kissling, Rubin. Münsingen: Meier, P. Mathys, Schenk, Zetter, Grossen, D. Mathys, Sauser, Fankhauser, Mühle, Gerber.
Männer: Diessbach - Dornbirn 8:2 (3:2)
Frauen: Diessbach - Uttigen 2:0 (1:0)
Das Wochenende war nicht unbedingt wegen restlos überzeugenden Spielen erfolgreich, vielmehr waren es die beiden Siege die dieses Wochenende zu einem erfolgreichen machten. Die Diessbacher
Herren bekundeten gegen den NLB-Ligist anfangs grosse Mühe und befreiten sich in der 16. Minute mit einem Doppelschlag aus einer 0:1 Rücklage. Nach der 3:2 Pausewnführung liessen die Diessbacher
aber nichts mehr anbrennen. Sie schalteten einen Gang herauf und dank einer ausgeglichenen Teamleistung, jeder Spieler trug sich mindestens einmal in die Skorerliste ein, gelang schlussendlich
ein ungefährdeter 8:2 Sieg. Nun haben Die Seeländer 6 Punkte Vorsprung auf das 4. Platzierte Münsingen, welches bereits acht der zehn Relegationsspiele bestritten hat. Mit einem Punktegewinn gegen
Münsingen am kommenden Samstag ist der Ligaerhalt geschafft.
Die Seeländerinnen haben sich gegen Uttigen eine ebenso gute Ausgangslage im Rennen um den Meistertitel geschaffen. Mit einer defensiv guten Leistung, gegen die ideenlos wirkenden Uttigerinnen,
gewannen die Seeländerinnen dank zwei Toren von Nationalspielerin Christine Schneider 2:0(1:0). Mit Diesem Sieg sind die Diessbacherinnen dem Meistertitel einen gewaltigen Schritt näher. Sie müssen
aus den letzten drei Spielen lediglich vier Punkte hohlen, was eigentlich gegen die beiden letzten Uri und Weil nicht all zu schwer fallen sollte.
7. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Diessbach - Dornbirn 8:2 (3:2)
Diessbach- 120 Zuschauer - SR. Minder
Torfolge: 8. Pasaoglu 0:1. 16. Wyss 1.1. 16. Bandi 2:1. 18. Schneider 3.1. 21. Schwendinger 3:2. 27. Kissling 4:2. 30. Wyss 5:2. 36. Kissling 6:2. 47. Göttmann 7:2.48. Wegmüller 8:2. . Diessbach:
Rubin, Wyss. Schneider, Göttmann, Weg-müller, Bandi, Kissling, Del Nilo. Dornbirn: Künz, Kessler, Schendinger, Kanjo, Witzemann, Pasaoglu, Stockinger, Wag-ner.
Diessbach - Bern 7:0
Die Diessbacher Frauen zeigten im Schweizer Cup Halbfinale eine eindrückliche Leistung. Das dritt klassierte Bern überfuhren die Frauen von Coach Remo Gerber regelrecht. Bis zur Pause legte Tanja Kammermann mit einem Hattrick den Grundstein für den Sieg. Danach tat es ihr ihre Nationalmannschaftskollegin Christine Schneider gleich und es stand 6:0. Danach häuften sich die Chancen der Diessbacher noch um ein vielfaches, nur eine fand jedoch den Weg ins Tor. Nun stehen die Diessbacherinnen im Cupfinal, welcher diese Jahr am 21.6 in Diessbach ausgetragen wird. Der Gegner wird der Meisterschaftskonkurrent Juventus sein, welcher sich in Weil mit 7:1 Durchsetzte. Bei den Herren, wird Thunerstern auf Genf treffen.
NLA
Vordemwald - Diessbach 1:8
Nach einem klaren 8:1 Sieg in Vordemwald ist der Ligaerhalt vier Runden vor
Schluss der Auf-/Abstiegsrunde NLA/NLB für Diessbach in Griffnähe gerückt.
Diessbach gegen Vordemwald waren in vergangenen gemeinsamen NLB- Zeiten
stets von Kampf und Emotionen geprägte Partien. Da sich die Aargauer nur
mit einem Sieg noch Chancen auf den Ligaerhalt ausrechnen konnten, erwartete
Diessbach auch diesmal ein hektisches Spiel gegen ein kämpferisches und
aggressives Vordemwald. Doch es kam ganz anders. Durch zahlreiche
Niederlagen verunsichert verhielt sich Vordemwald äusserst passiv und schien
sich weder gegen eine Niederlage gegen den einstigen Erzrivalen noch gegen
den Abstieg ernsthaft auflehnen zu wollen. Die Seeländer nutzten die
gewährten Freiheiten zu Beginn konsequent aus und nach nur 8 Minuten und
drei schön herausgespielten Toren war die Partie bereits vorentschieden. In
der Folge agierten die Diessbacher zwar nicht mehr ganz so druckvoll. Sie
hatten den Gegner aber bis auf eine kurze Phase nach der Pause meistens im
Griff. Im Gegensatz zu seinen Vorderleuten blieb der nach längerer
Verletzungspause ins Tor zurückgekehrte Del Nilo über die ganze Spieldauer
konzentriert und liess sich nur durch einen Penalty bezwingen. Mit vier
weiteren Treffern gegen die in der Schlussphase auseinanderfallende
Mannschaft von Vordemwald landeten die Diessbacher einen unerwartet
problemlosen Sieg.
In den verbleibenden vier Runden kann Diessbach noch dreimal zu Hause
antreten und sollte den Ligaerhalt eigentlich problemlos schaffen.
Vordemwald-Diessbach 1:8 (0:4)
Vordemwald 120 Zuschauer.- SR Eggimann.
Tore: 1. Kissling 0:1 4. Wegmüller 0:2. 8. Kissling 0:3. 23. Bandi 0:4. 28.
Hochuli 1:4. 45. Kissling 1:5. 46. Göttmann 1:6. 47. Bandi 1:7. 50.
Wegmüller 1:8.
Diessbach: Del Nilo, Wyss, Götmann, Wegmüller, Hofstetter, Kissling, Bandi,
Sahli.
Diessbach kurz vor dem Meister?
Diessbach - Juventus 2:1
Bern - Diessbach 1:4
Das erfolgreiche Wochenende für die Diessbacher Frauen hatte den Ursprung mit dem 2:1 Sieg über Meitseranwerter Ju-ventus-Montreux. Christine Schneider legte mit ihren zwei Treffern den Grundstein
für diesen Sieg, nach einer 2:0 Füh-rung kamen die Waadtländerinnen noch einmal mit dem ersten Tor heran, doch Selina Wegmüller, die das Tor der Seeländer hütete, war nicht ein zweites mal zu
bezwingen.
Nur 20 Stunden später mussten die Seeländerinnen sich den Routinierten Bernerinnen stellen, welche am Vortag gegen Ut-tigen 5:1 gewannen. Die Diessbacherinne bekundeten nicht all zu grosse Mühe mit
dem Aussenplatz und setzten sich zuletzt verdient mit 4:1 durch. So haben die Diessbacherinnen nun sechs Punkte Vorsprung auf das zweitplazierte Juventus, der Meister scheint nun schon in Griffnähe
zu sein. Die Seelände-rinnen haben die letzten 12 Meisterschaftsspiele gewonnen.
4. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Bittere Niederlage
Montreux - Diessbach 8:3 (4:1)
Bereits der erste sinnvolle Angriff von Montreux landete in den Maschen des Diessbacher Tores. Die Seeländer, welche ohne den abwesenden Topskorer Pascal Kissling antreten mussten, verwerteten im Gegenzug allerdings auch ihre ersten Offensivbemühungen zum 1:1. Danach dominierte Montreux zwar das Spiel, doch damit konnten sie nicht wirklich gefährli-che Torchancen konstruieren. Zu brennen begann es erst vor dem Diessbacher Tor, als den Pässen der Seeländer in der Of-fesive die nötige Genauigkeit fehlte und die Waadtländer dar-aus gefährliche Konterangriffe lancierten. Der Auslöser der Tore zwei, drei und vier war jeweils ein solcher Fehlpass. Nach der Pause schien es den Diessbachern besser zu laufen, doch dieser Aufwärtstrend war von kurzer Dauer, das 5:1 erzielte Montreux, per Penalty konnte Reto Wyss zwar noch souverän verkürzen doch das Heimteam hatte nun wieder die Überhand. Diese dominierten nun zeitweise das Spiel nach belieben und trugen den Ball bis über die Linie. Am Ende stand es 8:3. Eine bittere Niederlage, doch sollten die Diessbacher aus den fünf Rückspielen mehr Punkte sammeln können und den Ligaerhalt schon bald feiern können. Nächsten Samstag steht Vordem-wald als Gegner auf dem Programm, welche im Hinspiel mit 8:2 untergingen.
Montreux - Diessbach 8:3 (4:1)
Montreux - 100 Zuschauer - SR. Dutoit
Torfolge: 5. Infante 1:0. 7. Schneider 1:1. 13. Solioz 2:1. 21. Rubi 3:1. 24. Perrochet 4:1. 27. Infante 5:1. 28. Wyss 5:2. 33. Münger 6:2. 37. Rubi 7:2. 43. Münger 8:2. 45. Göttmann 8:3. Diessbach: Rubin, Wyss. Schneider, Göttmann, Wegmüller, Bandi, Del Nilo. Montreux: Bianci, Barbosa, Münger, Rubi, Pires, Solioz, Perrochet, Infante, Kaufmann, Oberson.
Überzeugende Seeländer
Die Diessbacher vermochten am Samstag ausswärts im Ur-nerland zu überzeugen. In der Rollhockeyhalle des RHC Uri, wo einst der Schweizercuppokal in die Luft gestreckt wurde, schienen sich die Diessbcher weiterhin wohl zu fühlen. Die Truppe von Coach Klaus Meier reiste zwar nur gerade mit den Stammspielern an, doch beeinträchtigte das die physisch star-ken Seeländer nicht. Stefan Bandi brachte bereits von Anfang an Härte ins Spiel und zeigte den Gasgebern, um was es für das Team von Spieletrainer Pascal Kissling geht. Die an-gesterbte Vorentscheidung in der Auf-/Abstiegsrunde konnte dank schnellen Treffern (3., 4. udn 6. Minute) erreicht erden. Nach dieser schon fast vorentscheidenden 3:0 Führung kamen dann auch die Urner um Jungstar Joshua Imhof besser ins Spiel. Doch gelang ihnen nur sehr glücklich der erste Treffer, vor der Pause konnte Kissling aber mit einem Doppelschlag erneut für klare Verhältnisse sorgen. Die 5:1 Pausenführung wollten die Seeländer über die Zeit bringen. Dies gelang be-dingt, die Urner waren zwar aggressiver und hatten mehr Spiel-anteil, doch die Diessbacher standen sich häufig selber im We-ge, Einzelaktionen der Routiniers führten nicht zum ge-wünschten Erfolg. So konnte sich Torhüter Lukas Rubin auch einige Male beweisen. Mittels schönem Konterangriff konnten zwar die Urner auf 2:5 verkürzen, fünf Minuten vor Schluss setzte Kissling mit seinem fünften Treffer an diesem Abend den Schlusspunkt dieser Partie. Dank einer starken Mann-schaftsleistung, alle Spieler kämpften konsequent für einander und halfen sich, sind die Diessbacher nun mit 10 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang.
Uri - Diessbach 2:6 (1:5)
Seedorf - 120 Zuschauer - SR. Kutrschker
Torfolge: 3. Kissling 0:1. 4. Bandi 0:2. 6. Kissling 0:3. 10. Th. Gisler 1:3. 17. Kissling 1:4. 18. Kissling 1:5. 27. Ch. Schuler 2:5. 46. Kissling 2.6. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Wegmüller, Kissling, Bandi, Del Nilo. Uri: Zurfluh (10. Arnold), P. Gisler, Th. Gisler, Furrer, Ch. Schuler, Krempf, Greimel, Imhof, L. Schuler.
Diessbach - Weil 4:6 (0:5)
Katastrophale erste Halbzeit verdirbt Cuptraum
Die erste Halbzeit war in zweier Hinsichten katastrophal, fast jeder Schuss auf das Tor der Diessbacher war ein Treffer und keine der unzähligen Abschlussmöglichkeiten in der Offensive wurden
genützt. "Der Grund warum Weil um den Meister spielt, ist nicht weil sie die besseren Torchancen und mehr Spielanteil haben, sondern weil sie im Gegensatz zu uns die Tore schiessen" meinte Klaus
Meier zusammenfassen. Die Seeländer erwischten einen denkbar ungünstigen Start, nach 27 Sekunden öffnete Diessbachtorhüter Lukas Rubin ein erstes Mal die nahe Ecke, Ex-Nationalmannschaftsspieler
Samuel Wenger liess sich nich zwei Mal bitten und schob gekonnt zur Führung ein. Nur eine gute Minute später war es wiederum Wenger der sich zu lange den Ball bereitstellen konnte und diesen dann in
der rechten oberen Ecke Versenkte. Im Gegen-zug war Spielertrainer Pascal Kissling drei Mal alleine an sei-nem Nationallmannschaftskollegen im Weiler Tor gescheitert, ein Mal verschoss er gar
Penalty. Die Diessbacher Fingen sich nun und liessen den Ball gut in den eigenen reihen laufen und erspielten sich so zahlreiche Torchancen, allesamt blieben aber ohne zählbares Ergebnis. So kam es
wie oft im Sport, die Gäste aus Weil erzielten aus unzwingenden Chancen drei wei-tere Treffer. zur Halbzeit stand es 5:0 für dei Gäste, was nicht annähernd der Leistung entsprach.
Doch die Diessbacher fassten sich in der Pause. Nach dem Seitenwechsel war Torhüter Rubin ein sicherer Rückhalt und dies schien der ganzen Mannschaft Flügel zu verleihen. Aus einer soliden Defensive
heraus erspielten sich die Seeländer viele Torchancen, wobei Pascal Kissling und Junior Frank Hofstet-ter, der eine hervorragende Partie spielte, immer wieder mit Einzelaktionen glänzten. Erst
nach dem 6:0 für die Gäste lief der Diessbach - Express an. Mit einem Doppelschlag leitete Pascal Kissling das Toreschiessen ein. Die Gäste schienen nervös zu werden, das Time-out vom Weil Coach
brachte nicht die erwünschte Ruhe zurück ins Spiel der Gäste, Diessbach Kapitain Fabian Schneider erzielte das dritte Tor für die See-länder, kurz danach verkürzte Hanes Wegmüller auf 4:6. Die
Aufholjagd war fast perfekt, nur endete das Spiel zu früh. Die Diessbacher scheiden so im Cup 1/4 - Final aus, ohne das schlechtere Team gewesen zu sein. die zweite Halbzeit zeigte aber allen
Spielern deutlich, dass die Seeländer zu gut für die NLB sind. Und genau um das geht es nächsten Samstag. Ausswärts wird das Team von Coach Klaus Meier in Seedorf gegen Uri antreten, welches am
vergangenen Freitage gegen Auf-/Abstiegsrundenspitzenreiter Montreux mit 7:1 verlor.
Diessbach - Weil 4:6(0:5)
Diessbach. - 70 Zuschauer – SR Kutschker. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Wegmüller, Hofstetter, Kissling, Del Nilo. Tore: 1 Wenger 0:1. 2. Wenger 0:2. 10. Wörner 0:3. 17. Wörner 0:4.
23. Wörner 0:5. 36. Bross 0:6. 40. Kissling 1:6. 41 Kissling 2:6. 48. Schneider 3.6. 49. Wegmüller 4:6.
Uri - Diessach 1:4 (1:2)
Bescheidener Sieg
Dank einem bescheidenen 4:1 Sieg über das Tabellenschlusslicht der Damenliga rücken die Seeländerinnen in den Schweizercup 1/2 - Final ein. Die Seeländerinnen bekundeten zwar ungewohnt viel Mühe mit den Urnerinnen, welche wieder auf die Dienste einiger in den Ruhestand getretenen Spielerinnen zählen konnten, doch liefen sie nicht Gefahr dieses Spiel zu verlieren. kapitain Christine Schneider wurde in diesem Spiel verletzt. Sie hatte einen 4 cm grosse offene Wunde eines Balles wegen und musste mit sich im Spital verarzten lassen. Wir hoffen natürlich auf ein Weiterkommen im Halbfinal, da ja der Cupfinal in Diessbach ist.
Diessbach - Münsingen 2:2 (0:2)
Die Seeländer verspielten in ihrem dritten Auf-/Abstiegsspiel schmerzhafte Punkte. Von Beginn weg liessen die Diessbacher den Ball in ihren Reihen laufen, doch im Ab-schluss haperte es. Wenn die Diessbacher die eng stehende Defensive der Gäste durchbrach fehlte häufig die nötige Kalt-blütigkeit und Präzision, oder der Ex-Nationalmannschaftstorhüter Stephan Pauli parierte die Schüs-se der Diessbacher Stürmer. Nach einem Time-out in der 13. Minute passierte genau das Gegenteil von dem, was Coach Klaus Meier beabsichtige. Die Gäste gingen nach einem abge-lenkten Schlenzer und einem fatalen Torhüterfehler mit 1:0 in Front. Danach kontrollierten die Seeländer die Partie wieder nach belieben, versagten aber im Abschluss und zeigten in der Defensive zu wenig Laufbereitschaft, was zum 2:0 für die Aa-retaler führte. Ausserdem waren die beiden Penaltys, welche die Diessbacher zugesprochen bekamen, zu harmlos um den Starken Pauli im Gehäuse der Münsinger zu bezwingen, der Erste verfehlte gar das Tor. In der Pause beschlossen die einen Strategiewechsel, nun wollte man die Gäste aus der eigenen Zone locken um, sie dann mit schnellen Konterangriffen zu ü-berlaufen. Dies gelang zwar bedingt, Stefan Bandi erzielte so das 1:2, doch die Gäste liessen sich nicht so leicht austricksen. Nach mehreren Pfostenschüssen konnte dann Pascal Kissling ausgleichen. Zum Sieg rechte es allerdings nicht mehr, ob es ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte sind, lässt sich streiten, doch fest steht, dass die Seeländer eine gewaltige Leistungssteigerung brauchen um Weil am kommenden Samstag aus dem CH-Cup1/4-Finall zu werfen.
Dornbirn - Diessbach 2:7 (0:1)
Das Team von Coach Klaus Meier trat zum Auswärtsspiel in Dornbirn wieder nur mit einem schmalen Kader an, es musste auf Pflueger, Wirth und Hofstetter verzichtet werden. Auf dem kleinen
Spielfeld in der Stadthalle Dornbirn fanden sich die Diessbacher Anfangs nicht so gut zurecht, zwar hatten die Diessbacher den Ball meist in den eigenen Reihen, doch richtig gefährlich vor dem Tor
wurden sie dabei nicht. In der neunten Minute verwertete Pascal Kissling eine wunderschöne Vorlage von hinter dem Tor. Danach scheiterte der Topskorer aber mehrfach an Gehäuse, Torhüter und sich
selber, ehe er nach der Halbzeit seinen zweiten und dritten Treffer verbuchte. Ebenso schrieb sich an diesem Abend Stefan Bandi drei Mal ins Torschützenklassement ein, neben den beiden
Dreifachtorschützen traf noch Wegmüller, was zum Finalen 7:2 führte. Die Diessbacher liefen zu keinem Zeitpunkt Gefahr, dieses Spiel zu verlieren und gewannen zum Schluss vielleicht etwas zu deutlich
aber hoch verdient.
Die Frauen von Diessbach konnten ihr Spiel gegen die Berne-rinnen mit 6:5 gewinnen, wobei sie zu schnell in Führung ge-hen konnten, und diese Führung dann auch nie mehr aus der Hand gaben.
Am Sonntag qualifizierten sich die Diessbacher für den Ber-nercupfinal, mit vier Siegen im Qualifikationsturnier, Die See-länder achteten dabei konsequent auf den Einsatz von Junioren, Frank
Hofstetter und Daniel Göttmann konnten sich sogar mehrere Male in die Skorerliste einschreiben lassen.
Diessbach - Vordemwald 8:2 (5:1)
Am Samstag waren es für einmal die NLA-Spieler aus Diessbach, welche als Vorprogramm für die Hauptattraktion des Abends, das Fraueneuropacupspiel, dienten. Gegen Vor-demwald war ein sieg von Nöten, um ideal in den Kampf um den Ligaerhalt zu starten. Nicht einmal der schmale Kader, HanesWegmüller war gesperrt, Paul Pflueger und Patric Wirth verletzt, welcher den Seeländer nur zur Verfügung stand, brachte diese vor Schwierigkeiten. Das Team um Spielertrainer Pascal Kissling gewann praktisch alle Zweikämpfe und domi-nierte das Spiel klar. In der Offensive waren alle Stammspieler gefährlich, so traf bis zum Ende der Partie auch jeder mindes-tens ein Mal. Das 1:0 kam schon in der 6. Minute, darauf folgte ein Doppelschlag in der 13. und 14. Minute. Mit dem 5:1 Pausenstand war die Partie eigentlich vorentschieden, auf Seiten der Seeländer bekamen alle Spieler Einsatzzeit und ein gelungener Einstand in den Abstiegskampf konnte gefeiert werden.
Diessbach - Mealhada 2:8 (1:2)
Weniger rosig lief es bei den Frauen. Die Portugiesinnen aus Mealhada waren darauf ausgerichtet ihr Vorsprung aus dem Hinspiel zu verwalten und taten dementsprechend nicht all zu viel für ein
ansprechendes Spiel. Die Seeländerinnen waren spielerisch zu fest unterlegen, dass sie die Gegnerinnen ag-gressiver angreifen hätten können. Die individuell sehr starken Portugiesinnen konnten danach
etwas glücklich in Führung gehen und danach auf 2:0 ausbauen. Nach einem Timeout von Coach Remo Gerber verkürzte Christine Schneider auf 1:2, Tanja Kammermann scheiterte an der guten Torhüterin, aus
bester Abschlussposition. Mit dem Pausenstand von 1:2 war noch alles möglich, der 4:2 Sieg der Portugiesinnen aus dem Hinspiel war nur ein hauchdünner Vorsprung. Doch nach der Pause stand es gleich
3:1, der Anschlusstreffer der Diessba-cherinnen folgte zwar, doch war eine wirkliche Reaktion nicht mehr möglich. Die Seeländerinnen waren zu stark unterlegen gegen die Gäste, welche in Folge ihre
individuelle Klasse aus-spielten und dabei der Torhüterin, Selina Wegmüller, keinerlei Chancen liessen. Am Schluss fiel das Resultat mit 8:2 sicher-lich zu hoch aus, der Sieg aber war verdient. Die
Gäste aus Portugal spielten ein wenig zu clever, waren im Abschluss zu kaltblütig, die Diessbacherinnen ihrerseits hätten für einen Sieg allesamt „den Tag des Lebens“ erwischen müssen, was leider
nicht der Fall war. So geht ein Europacuperlebnis zu ende, wel-ches sicherlich noch lange in den Köpfen des Schweizermeis-terteams bleiben wird. Trotz zwei Niederlagen haben sich die Seeländerinnen
achtbar geschlagen.
Reisebericht
Am Samstag Morgen um etwas vor drei Uhr in der Früh machten sich die Spielerinnen aus Diessbach auf den Weg richtung Genf. Im Grauholz traf man die beiden aus Vordemwald stammenden Häfliger Schwestern, welche bei Diessbach spielen. Nach dem Flug nach Lissabon wurde die Seeländer Delegation freundlich begrüsst und es ging mit einem Car in Richtung Mealhada, eine kleine 5000 Seelenortschaf, etwa 200 Killometer von Lissabon entfernt. Auf dem Weg besuchte man zur Verstärkung eine Raststätte und auch kulturell wurde etwas geboten. Das Team wurde auf einige Sehenwürdigkeiten aufmerksam gemacht. Man besuchte eine Universität und eine Kirche. Danach ging es ab ins Shoppingcenter. Nach einer ausgiebigen Shoppingtour wurde man in einem Restaurant, welches der Hauptsponsor des Vereins ist, bewirtet. Nach einer kleinen Pause und dem Bezug des Hotels wurde das Team ins Stadion gefahren und ein einstündiges Training wurde absolviert. Am Abend wurde noch einmal ausreichend gespiesen und schlussentlich gingen alle todmüde zu Bett. Am nächsten Morgen hatte sich das Team beim gemeinsamen Frühstück eingefunden und die Nervosität war teilweise stark spührbar. Nach dem Spiel (weiter unten) wurde die Mannschaft noch zum Essen eingeladen, ein Vereinsmitglied servierte ein Spanferkel. Anschliessend stand die anstregende Rückreise an. Mit dem Car via Lissbon zrück in die Schweiz. Schliesslich ging ein erfolgreiches Abenteuer vorüber, welches hoffentlich noch nicht vorbei ist. "HOPP DIESSBE HOPP " heisst es am 29.03.08 im Rückspiel!
Europacup
Mealhada HC (P) - RHC Diessbach 4:2 (3:0)
Spielbericht
Die Diesbacherinnen starteten sehr defensiv eingestellt in die Partie. Es wurde erwartet, dass die Gastgeberinnen, welche vier Nationalspielerinnen in ihrem Kader haben, das Spielzepter in die Hand nehmen und sich die Seeländerinnen vor allem aufs Konterspiel konsentrieren. Und genau so kam es, in einem engen Viereck verteidigten die Diesbacherinnen gut und alles was den Weg aufs Tor fand wurde von Selina Wegmüller souverän pariert. In der neunten Minute konnten die Gastgeberinnen dann aber von einer kleinen Unafmerksamkeit in der Diessbacher Abwehr provitieren und mit 1:0 in Führung gehen. Doch die Seeländerinnen hatten auch gute Chancen, so verschoss Tanja Kammermann äusserst knapp einen Penalty, die Torhüterin der Portugiesinnen lenkte den Ball im letzten Augenblick ab. Je länger die Partie andauerte, desto besser kam das Schweizermeisterteam ins Spiel. Gegen das relativ aggressive Vorchecking konnte bald ein Mittel gefunden werden und so spielten sich die Diessbacherinnen auch einige gute Torchancen heraus. Vor allem Christine Schneider zeigte eine hervorragende Leistung und war die wohl beste Spielerin auf dem Feld. Doch auch den anderen Spielerinnen schien der Parkettboden zu behagen und die Freude am Spiel war deutlich zu spühren. Entgegen dem konnten die Portugiesinnen einen Penaltty verwerten, welcher aber von Selina Wegmüller noch berührt wurde. Bevor die Seiten gewechselt wurden konnten die Gastgeberinnen noch ein weiteres Mal jubeln. Nach einem weiteren Penaltytor stand es 3:0.
Besser kam es dann in der zweiten Halbzeit. Die beiden Häfliger Schwestern wurden nun zusammen in der Defensive eingesetzt und mit dem Nationalmannschaftsduo Tanja Kammermann und Christine Schneider wollten die Diessbacher zum Sturmlauf ausholen. Dies gelang auch. So wurde die gegnerische Torhüterin oft beschäftigt, leider nur fand vorerst kein Ball den Weg ins Netz. Anders ging es auf der Gegenseite, nach dem, ein von hinter dem Tor gespieleter Ball, einige Male abgelenkt wurde, fand er den weg ins Tor. Danach bekamen auf Seite der Diessbacherinnen alle Spielerinnen Einsatzzeit, dies änderte aber nicht viel am Spielgeschehen. Ein klassisches Konterspiel, wobei die Diessbacherinnen die Überhand hatten und sich die eindeutig besseren Chancen erspielten. Tanja Kammermann verwertete eine dieser im Nachschuss. Danach kamen die Seeländerinnen weiter zu vorzüglichen Möglichkeiten den Ball hinter die Linie zu befördern, dies wollte aber erst gelingen, als Christine Schneider einen Direkten Freistoss verwertete. Mit ein weinig mehr Wettkampfglück wäre sogar ein besseres Resultat mögich gewesen, doch ist das Erlebnis "Europacup" noch nicht abgeschlossen. Mit dem 4:2 hat sich das Team von Coach Remo Gerber alle Möglichkeiten offen gehalten. Das Rückspiel vom 29.3.08 wird also sicherlich spannend werden. Mit zahlreichen Zuschauern im Rücken wird den Diessbacherinnen ein Exploit sicherlich noch leichter fallen.
Thun - Diessbach 4:3 (2:2)
Die Diessbacher traten in Thun in ungewöhnlicher Formation an. Es fehlten ihnen mit Topskorer Pascal Kissling (gesperrt), Paul Pfluger (verletzt) und Patric Wirth (verletzt) gleich drei Spieler. So kamen nebst den Stammspielern zwei Junioren zum Einsatz, so gab auch Michael Strub sein gelungenes Debüt in der höchsten Spielklasse. Die Thuner hatten die ersten Minuten der Partie gut im Griff und banden die Seeländer gleich in ihrer Hälfte fest. So erspielten sie sich nach drei Minuten schon die 1:0 Führung. Doch die Diessbacher zogen die Lehren daraus. In Folge standen sie Defensiv viel sicherer und die Thuner bissen sich mit vertsrichener Zeit immer wie mehr die Zähne aus. Ent-weder blieben sie im Diessbacher Abwehrbollwerk hängen oder scheiterten am guten Seeländer Schlussmann. Noch vor der Pause kam die Stunde des Duos Wegmüller - Bandi. Ein Abge-lenkter Schuss aus der eigenen Platzhälfte von Stefan Bandi führte zum 1:1. Bei einem weiteren Schuss von Stefan Bandi verdeckte Hanes Wegmüller dem Torhüter perfekt die Sicht, ohne den Ball ab zu lenken, fand dieser den Weg ins Netz, so stand es 1:2. Doch die Thuner fingen sich vor der Halbzeit noch und verwerteten einen umstrittenen Penalty zum 2:2. Danach wa-ren es vor allem die Schiedsrichter welche sich in den Mittel-punkt stellten, mit zum Teil äusserst zweifelhaften und mehr als nur diskutablen Entscheiden gestalteten sie den Diessbachern das Leben schwer. So blieb zum Beispiel ein mehr als eindeuti-ger Penaltypfiff für die Diessbacher aus. Nichts desto trotz be-hielten die Diessbacher den Überblick. Geschickt Defensiv ein-gestellt und blitzschnell auf Konterangriffe lauerte das Team von Coach Klaus Meier. Als Routinier Reto Wyss dann Stefan Bandi mit einer wunderschönen Vorlage bediente, liess dieser sich nicht zwei Mal fragen und verwertete äusserst effizient zum 2:3. Die Seeländer Führung währte aber nicht bis zum Ende. Dank zwei Treffern gelang den Thunern am Ende noch ein Sieg. Angesichts des äusserst guten Spiels, das die Diessbacher zeigten, können die Seeländer optimistisch in die im März beginnende Abstiegsrunde starten. Sie werden dort auf die beiden NLA-Teams aus Montreux und Vordemwald, sowie auf die Unterklassigen aus Dornbirn (A), Uri und Münsi-gen treffen.
Diessbach im Europacup
Die Diessbacher Frauen nehmen als Schweizermeisterinnen und Cupsiegerinnen am Europacup teil. Zusammen mit Juventus-Montreux wird das Team von Coach Remo Gerber das erste Schweizer Frauen Team sein, welches am Europacup teilnimmt. Die Diessbacherinnen werden am 9. März um 12.00 in Portugal gegen Mealhada antreten. Interessierte Fans können sich beim Präsidenten Donat Schneider melden. Die Hinreise ist am 8. März, zurück in die Heimat geht es noch am Spieltag. Das Rückspiel wird am 29. März in Diessbach stattfinden.
Die Frauen des HC Mealhada
Weil - Diessbach 5:3 (3:2)
Die Partie bei den Deutschen, welche im Schweizer Verband integriert sind, begann aus Diessbacher Sicht gut. Die Diessbacher starteten mit verändertem System in die Partie, was anfangs gut zu funktionieren schien. So kamen die Seeländer durch einige Weitschüsse und ab-gelenkte Distanzschüsse zu guten Torchancen. Innerhalb zweier Minuten drehten die Weiler aber die Partie zu ih-ren Gunsten. Sie profitierten von individuellen Fehlern der Diessbacher und gingen mit 3:0 in Führung. Nach dem Time-out von Coach Klaus Meier fingen sich die Diessbacher aber wieder und konnten weitere Gegentref-fer verhindern, taten sich aber zeitweise sehr schwer mit dem aggressiven Vorchecking der Gastgeber. Doch noch vor der Pause fanden die Diessbacher wieder ins Spiel. Dank zwei Treffern von Stürmer Hanes Wegmüller konn-ten die Seeländer noch vor der Pausemit 3:2 aufschlies-sen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie zuneh-mend emotionaler. Die Gäste aus Diessbach hatten zwar vor diesem Spiel nur noch theoretische Chancen auf eine Finalrundenteilnahme, doch wollten sie mit einem positi-ven Resultat von Weil nach Hause reisen. Nach einer zwischenzeitlichen 4:2 Führung der Deutschen waren die Diessbacher zeitweise klar überlegen und hatten etli-che sehr gute Chancen. Doch fand nur eine den Weg ins Tor. So mussten die Seeländer vor Ende der Partie noch den fünften Gegentreffer hinnehmen. Nach einem um-strittenen Spiel gehen die Diessbacher erneut als Verlierer vom Platz, es gilt nun sich ideal auf die im März begin-nende Auf-/Abstiegsrunde vorzubereiten. Am 24. Febru-ar werden die Diessbacher zum letzten Qualifikationsspiel in Thun antreten.
Genf - Diessbach 6:4 (4:1)
Die Partie stand für die Diessbacher unter denkbar schlechten Sternen, ein Teil der Mannschaft war aus pri-vaten Gründen abwesend und mehrere Spieler waren noch gesundheitlich angeschlagen. Dennoch gelang den Seeländer ein Start nach Mass, in der fünften Minute lenkte Hanes Wegmüller den ersten Schuss auf das Tor der Gastgeber unhaltbar ab. In folge wurden die Genfer besser, kontrollierten das Spiel und hatten gute Torchancen. Diese jedoch nicht etwa aus schönen Kombinationen, nein, den meisten Torchancen ging ein individueller Fehler eines Seeländers voran. So kam es, dass die Genfer das Skore bis zur Halbzeit auf 4:1 umdrehten und die Partie schon fast vorentschieden schien. Nach der Pause erhöhte dann Nationalmannschaftsspieler Florian Brentini mittels präzisem Weitschuss zum 5:1. Die Partie schien entschieden. Doch dann kam die Reaktion vom von Klaus Meier angeführten Team. Die Seeländer spielten nun viel aggressiver, standen konsequent beim Gegner und liessen dem Gastgeber keinen Raum zum spielen. So konnte Topskorer Pascal Kissling das 5:2 erzielen. Die Genfer schienen sich an das Hinspiel zu erinnern, wo sie nach 0:4 - Führung 8:4 verloren. Sie wechselten den Torhüter, dies änderte aber nicht viel, das 3:5 und der Anschlusstreffer zum 4:5 aus Diessbacher Sicht gelang noch. In den letzten Minuten hatten die Diessbacher allerdings zu weinig Geduld, spielten ein wenig kopflos und wurden in der letzten Minute mit dem 6:4 dafür bestraft. Da Uttigen und Thun ihre Begegnungen gewannen können die Diessbacher nur noch mit Schützenhilfe die Finalrunde erreichen.
Pascal Kissling aufgeboten für die Nationalmannschaft
Die Schweizer Nationalmannschaft hat einen neuen Nationaltrainer. Der 47-jährige Juan Antonio Zabalia ist ein ehemaliger spanischer Rollhockeyprofi und Nationalspieler, welcher unter anderem bei Voltregà, Liceo La Coruña und Reus Deportivo unter Vertrag stand. Auch an den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona gehörte er dem Kader der spanischen Nationalmannschaft an. Im aufgebot steht erstmals ein Diessbacher Rollhockespieler. Pascal Kissling wird so als erster Diessbacher die Chance bekommen in die Schweizer Nationalmannschaft zu kommen. Mit Daniel Dietrich ist ein weiterer Diessbacher, der den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen kann, im Aufgebot. Daniel Dietrich spielt momentan beim RSV Weil, erlernte das Rollhockey ABC aber in Diessbach.
Kompletes Aufgebot:
Torhüter:
Daniel Dietrich (RSV Weil am Rhein), Pascal Stadler (RC Biasca), Jean-Marc Bianchi (Montreux HC)
Feldspieler:
Jérôme Désponds (Rotellistica Novara), Matthieu Infante (Montreux HC), Pascal Kissling (RHC Diessbach), Simon von Allmen (SC Thunerstern), Dominik Wirth
(RHC Wimmis), Andreas Münger (Montreux HC), Federico Garcia Mendez (RHC Genève), Florian Brentini (RHC Genève), Gaël Jimenez (RHC Genève), Matthieu Brentini (RHC Genève)
Schweizer Schiedsrichterdelegation in Spanien
Schweizer Refrees in Catalunien
Anlässlich der vierten Runde der Europäischen Wettbewerben CERS-Cup und Euroliga standen gleich fünf Schweizer Schiedsrichter im Einsatz.
Währenddessen mit Barcelona die Nummer eins aus Spanien im Berner Oberland bei Wimmis gastierte, und gleich mit 9:0 gewann, leiteten die beiden Seeländer
Mark Lewis und Johannes Schneider die Partie zwischen Noia (E) und Barcelos (P).
Sant Sadurni d'Anoia, die Heimat des weltweit bekannten Schaumweins Freixenet, war am vergangenen Samstag das Domizil der beiden Schweizer Unparteiischen.
Stadion von Noia
Nach einer eindrücklichen Exkursion durch die Katakomben des riesigen Betriebes Freixenet mit vier Untergeschossen, in welchen ca. 1.5 Millionen Flaschen Schaumwein gedeihen, und einer ausgiebigen
Mahlzeit danach, war alles bereit für die Champions League Partie zwischen Noia Freixenet, der momentanen Nummer drei von Spanien, und dem in Portugal fünft platzierten OC Barcelos.
Die Voraussetzung war klar, jenes Team das als Sieger vom Platz gehen sollte, wird einen riesigen Schritt Richtung Final Four Qualifikation machen.
Dementsprechend vorsichtig begannen beide Teams das Spiel. Die erste Halbzeit war geprägt von wenig attraktivem, taktischem und emotionslosem Rollhockey.
Erst zwei Minuten vor der Pause, nach einer tollen Einzelaktion von Cabestany, welcher die Verteidigung der Portugiesen ausspielte und den Abpraller vom Torhüter gleich selber verwertete, stieg der
Lärmpegel der 300 anwesenden Zuschauer so richtig an.
Gebäude von Freixenet
Nach dem Seitenwechsel war der Teufel los. Die beiden Teams schenkten sich nichts und es wurde um jeden Ball hart gekämpft. In der 35. Minute glichen die Gäste mittels Penalty zum 1:1 aus. Nur
eine Minute später erzielten die Spanier wieder durch Penalty die erneute Führung.
Die Emotionen gingen hoch zu und her und die Halle bebte.
Nach einigen gelben und einer direkten blauen Karte lagen die Nerven bei beiden Teams blank. In der 44. Minute verwertete Varias auch seinen zweiten Penalty erfolgreich zum 3:1. Zwei Minuten vor Ende
des Spiels fiel der Anschlusstreffer durch Antonio Leal, welcher mit seinem zweiten persönlichen Treffer an diesem Abend die Spannung zurückzubringen vermochte. Die Spanier ihrerseits jedoch liessen
nichts mehr anbrennen und gewannen schlussendlich nicht unverdient mit 3:2.
Torfolge: 23' 1:0 Cabestany; 35' 1:1 Leal; 36' 2:1 Varias; 44' 3:1 Varias; 48' 3:2 Leal
Kartenfolge: Noia
Freixenet
OC Barcelos
Varias und Aragones
gelb Leal,
Rafael, und Costa gelb
Cabestany direkt
blau
Braga gelb-blau
Interessiert dich das Schiedsrichterdasein? Mehr Informationen gibt es [hier...]
Ehre für Diessbacher Frauen
Die Diessbacher Frauen haben letztes Jahr die perfekte Saison gespielt, sie gewannen jedes Spiel und sorgten in der Rollhockeyschweiz für Furore. Die Frauen brachten nebst der Meisterschaft den Berner - und den Schweizer -Cup ins Seeland. Sie gewannen jedes Freundschaftsspiel und jeden Ernstkampf. Diese Leistung ist nicht nur unglaublich sondern auch einmalig, noch nie hatte es ein Schweizer Team geschafft alle Spiele einer Saison zu gewinnen. Deshalb ist die Nomination zum Team des Jahres vom Bielertagblatt sicherlich mehr als verdient. Nebst dem Team ist in der Kategorie Trainer des Jahres Remo Gerber für den Titel nominiert, er hatte letztes Jahr massgebliche Beteiligung am Erfolg der Diessbcherinnen und begleitet das Team auch durch die aktuelle Saison. Herzliche Gratulation zur Nominierung! Das ist mehr als verdient und auch noch beste Werbung für unseren Sport!
Hier für unser Team stimmen! [Stimmabgabe]
Diessbach - Wimmis 3:7 (0:6)
"Die schlechteste Halbzeit die ich je gesehen habe", "Die erste Halbzeit war das Geld nicht wert!", "Die Diessbacher verloren jeden Zweikampf", "Es stimmte von Hinten bis Vorne nichts zusammen und von Vorn bis Hinten nicht!", diese Aussagen sprechen für sich. Leider, so aus Seeländer sicht, ist jede wahr. Das Team von Coach Klaus Meier hatte sich viel vorgenommen, einen Sieg gegen den Schweizermeister um Richtung Finalrunde zu schreiten. Es wurde nichts daraus. Die ultradefensive Spielweise, für welche sich die Diessbacher entschieden, schien ihnen nicht zu behagen. Die Diessbacher verloren praktisch jeden Zweikampf und schienen unkonsentriert, überfordert. Die Gäste aus Wimmis spielten sich so in der Zone des Heimteams Fest und Gingen schon in der 4. Minute nach einem Torhüterfehler in Führung. Was folgte war nicht etwa eine Reaktion der Gastgeber, nein, Wimmis weiterhin spielbestimmend, oft zu in Überzahlsituationen und brand gefährlich. So liess das zweite Tor nicht lange auf sich warten, in der 6. Minute traf Laurent Geiser bereits das zweite Mal mittels präzisem Weitschuss. Danach gab es vorerst keine Treffer, die Diessbacher wurden aber nicht gefährlicher und tauchten nur selten gefährlich vor dem Schlussmann der Gäste, Christian Wasem, auf. In der 15. Minute konnte allerdings Pascal Ingold zur 3:0 Führung der Gäste einschieben, dies nahc dem die Wimmiser einen Konter nach Muster lancierten. Nicht genug, nur eine Minute nach dem Time-Out von Coach Klaus Meier vergrösserten die Wimmis den Vorsprung auf 4:0, vor der Pause traf Geiser dann noch zum vierten Mal wobei er sich zum Spieler des Abends krönte. Der Pausenstand von 0:6 war vorentscheidend.
Nach der Pause wurde Torhüter Lukas Rubin durch Carlo del Nilo ersetzt, die Diessbacher waren nun wie ausgewechselt. Aus einer soliden Devensive heraus spielte das Team von Spielertrainer Pascal Kissling gutes Rollhockey. Die Wimmiser tauchten so nur noch selten gefährlich vor dem Diessbacher Tor auf, wesentlich öfter wurde aber Wasem geprüft. Sieben Minuten vor Schluss traf Pascal Kissling dann zum ersten Mal für die Diessbacher, wenig später folgte der zweite Treffer und sogar der Hattrick gelang dem Stürmer mit einem "Buebetrickli". Das Endresultat von 3:7 spiegelt die Erste Halbzeit wieder, die Diessbach hatten nach dem Seitenwechsel keine Chance mehr auf Punkte, doch sie kämpften weiter. Dies lässt trotz des Schwierigen Schlussprogramms der Diessbacher auf eine Finalrundenqualifikation hoffen.
Montreux - Diessbach 3:0 (1:0)
Eine spannungsvolle Partie zeichnete sich schon von Anfang an ab. Die Diessbacher spielten mit viel Offensivdrang und kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend. Montreux wur-de allerdings immer
wieder durch schnelle Konter und gute Kombinationen gefährlich. Auch bei Standartsituationen, wel-che grösstenteils durch äusserst umstrittene Entscheide des Schiedsrichterduos entstanden, tauchten
die Waadtländer im-mer wieder gefährlich vor Torhüter Rubin auf. Die Diessba-cher ihrerseits suchten oft den Abschluss aufs Tor, wurden so immer wider gefährlich, brachten den Ball aber nie über die
Li-nie. Anders die Routinierten Gastgeber, sie gingen nach einem Denkungsfehler der Diessbacher in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Die Seeländer wurden dadurch noch stärker und er-höhten den Druck
auf das Tor von Torhüter Bianchi der eine hervorragende Partie spielte. Aber zu oft scheiterte das Team von Coach Klaus Meier an Gehäuse, Torhüter oder sogar an sich selber, mehrere Male wurde das
leere Tor aus wenigen Metern Distanz verfehlt.
Ein ähnliches Bilde in der zweiten Halbzeit: die Diessbacher spielten gut, erarbeiteten sich Torchancen schossen aber keine Tore. Montreux tat ein Minimum, war selten gefährlich, und wenn dann nur
mit Hilfe der Schiedsrichter, so zum Beispiel der völlig ungerechtfertigte Penalty welcher aber der 17-Jährige Rubin souverän parierte. Die Diessbacher schienen bald zu verzweifeln, wurden öfters in
bester Abschlussposition mit un-fairen Mitteln gehindert und nur selten war ein Pfiff der Schiedsrichter zu vernehmen. So kam es wie es kommen musste. Montreux erhöhte nach zwei weiteren Diessbacher
De-fensivfehlern, in der 41. Minute, auf 3:0. Die verbleibenden Minuten beschränkten sich die Waadtländer auf das Verwalten des Vorsprungs, die Seeländer waren nicht in der Lage zu rea-gieren,
sie erzeugten zwar Druck, doch schossen sie keine To-re. So gehen den Diessbachern wichtige Punkte um einen Fi-nalrundenplatz verloren. Nächstes Wochenende steht das letzte Heimspiel der Diessbacher
in der Qualifikation an, sie spielen gegen Wimmis.
Zu erwähenen sind die zahlreich angereisten Diessbacher Fans, sie sorgten für eine gute Stimmung, in dem sonst fast menschenleeren Station. Vielen Dank!
Diessbach - Uttigen 2:3 (0:2)
Diessbach verliert gegen Uttigen zuhause mit 3:2. Nach dem sie einen Zwei-Tore-Rückstand egalisieren konnten mussten sich die Diessbacher unglücklich geschlagen ge-ben.
lr. Die Seeländer starteten druckvoll in die Partie gegen die Aa-retaler, sie setzten das Konterstarke Team sofort unter Druck und kontrollierten das Spielgeschehen weitgehend souverän. Mittels
schöner Kombinationen und Ballstafetten kamen die Seeländer zu guten Abschlussmöglichkeiten und waren nun klar überlegen. Doch aus den unzähligen Möglichkeiten, unter anderem traf der sehr Stark
spielende Hanes Wegmüller die Latte und Stefan Bandi scheiterte auch am gut agierenden Utti-ger-Torhüter Roman Langenegger, resultierten keine Tore. Die Uttiger ihrerseits verwerteten den ersten
Gegenstoss zur Füh-rung. Das Team von Coach Klaus Meier liess sich dadurch nicht beirren und praktizierte weiterhin druckvolles Offensiv-spiel, scheiterten aber immer wieder an Gehäuse, Torhüter oder
dem eigenen Unvermögen. So kam es wie es das alte Sprich-wort verspricht, Uttigen schoss die Tore, die Zwei-Tore-Führung, entgegen dem Spielverlauf, wurde noch vor der Pause Tatsache.
Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel genau gleich, Diess-bach spielte, eines änderte sich, sie schossen nun auch Tore, Hanes Wegmüller zum 1:2 und Reto Wyss verwertete seinen Penalty souverän zur
egalisierung, der Uttiger Topscorer Marcel seinerseits verschoss den ihm zugesprochenen Penalty. Doch kurz vor Ende der Partie führte ein weiterer Individueller Fehler von Diessbach zum 3:2,
Torschütze war der noch zuvor un-glücklich agierende Marcel Althaus. So verlor Diessbach ein sehr wichtiges Spiel, anstatt die Uttiger zu distanzieren liegen sie nun gleich auf. Im neun Jahr treten
die Diessbacher auf den Tabellen achten Monterux.
Diessbach - Vordemwald 7:0 (3:0)
Die Seeländer starteten nicht ganz wunschgemäss in die Partie gegen die Vordemwäldler. Das Team von Coach Klaus Meier konnte liess den Ball zu wenig laufen und auch zu Torchancen kamen sie nur selten, Vordmewald war in der Anfangsphase aber immer mit schnellen Kontern gefährlich. Nach dem Timeout nach 15 gespielten Minuten änderte sich allerdings einiges. Die Diessbacher agierten nun sehr aggressiv und so kamen sie zu vielen guten Torchancen. So war der Führungstreffer von Pascal Kissling die logische Folge und auch das 2:0 in der 19. Minute durch Paul Pfluger war verdient. Vor der Pause erhöhte dann Kaptiän Fabian Schneider zum 3:0.
Nach dem Seitenwechsel waren die Diessbacher das entschlosserene Team, die Angriffe der Aargauer wurden im Keim erstickt und so konnten die Diessbacher mittels schön herausgespielten Toren zum 7:0 Endstand erhöhen. So haben die Diessbacher einen wichtigen Schritt in Richtung Finalrunde getätigt. Am nächsten Wochenende steht das sogenannte Sechs-Punkte-Spiel gegen Uttigen an. Um sich für die Finalrunde zu qualifizieren müssten die Diessbacher dieses für sich entscheiden.
Diessbach - Juventus 2:0 (1:0)
Die Diessbacher Frauen konnten sich gegen das führende Juventus mit 2:0 durchsetzen. So ist die Meisterschaft neu lanciert. Die Diessbacherinnen sind nun punktgleich mit den Waadländerinnen. So kann man gespannt auf die zweite Saisonhälfte blicken. Die Diessbacherinnen haben mit diesem Sieg die Chancen auf den Meistertitel intakt gehalten und sind zusammen mit den Frauen aus Juventus die klaren Favoriten auf den Titel.
Münsingen - Diessbach 1:2 (1:0)
Die NLA-Mannschaft des RHC Diessbachs qualifiziert sich mit einem 2:1 Auswärtssieg beim unterklassigen Münsingen.
lr. Die Diessbacher starteten trotz dem, dass sie ohne die Beiden Offensivkräfte Pascal Kissling(Magen-Darm-Grippe) und Hanes Wegmüller (Militär) auskommen mussten gut und relativ druckvoll in die
Partie. Die Münsinger, welche in der NLB den 2. Tabellenrang in belegen wurden aber zunehmend stärker und die schwer bespielbare Asphaltfläche kam ihnen dabei entgegen. Die Diessbacher wurden
offensiv harmloser, die Münsinger waren mit sehr schnell ausgeführten Gegenangriffen immer brand gefährlich. Genau ein solcher fand dann in der 16. Minute den Weg ins Tor und so mussten die
Diessbacher mit einem Rückstand in die Pause. Nach dem Seitenwechsel wurden die Diessbacher zunehmend besser und Kapitän Fabian Schneider traf nach einer schönen Einzelaktion zum Ausgleich. Nach der
Egalisierung des Spielstandes hatten beide Mannschaften viele Torchancen, jedoch behielten die beiden Torhüter immer Überhand. Mit ablaufender Zeit zeichnete sich eine Verlängerung ab, welche
jedoch durch Fabian Schneider verhindert wurde. Dank seinem zweiten Treffer an diesem Abend kommen die Diessbacher um den Schweizer-Cup eine Runde weiter und sind für den 1/4- Final
qualifiziert.
Diessbach - Biasca 3:5 (3:5)
Ein weiteres Mal nicht das schlechtere Team auf dem Platz, dennoch keine Punkte. Dabei hat doch alles nach Wunsch der Diessbacher angefangen. Nach 31. Sekunden stand es bereits 1:0. Miran Salzmann dribbelte sich zuerst durch die Abwehr der Biascanesis ehe er seinen vom Pfosten zurückprallenden Schuss volley zur Führung verwertete. Danach stimmte aber nicht mehr all zu viel bei den Diessbachern. Individuelle Fehler führten dazu, dass es nach 10 Minuten 1:3 für die Gäste stand, diese verweteten ihre Chancen äusserst effizient und nahmen die Geschenke der Diessbacher dankend an. Pascal Kissling konnte zwar einen Penaltynachschuss zum Anschlusstreffer verwenden, doch lief bei den Diessbahcern Offensiv weiterhin nicht all zu viel, zu statisch agierte das Team von Klaus Meier um den starck agierenden Pascal Stalder im Tor von Biasca in Verlegenheit zu bringen.
In der Halbzeit wurde Lukas Rubin für Carlo Del Nilo eingewechselt, dieser hielt die folgenden 25. Minuten seinen Kasten sauber, doch leider nützte dies nicht, da es ihm sein Gegenüber gleich tat. Die Diessbach ererarbeiteten sich unzählige Torchancen, leider fand aber kein Ball den weg ins Tor der Gegner. Eine schmerzhafte 3:5 Niederlage, zu ineffizient waren die Diessbacher, oder anders: Zu effizient war Biasca.
Diessbach - Thun 1:2 (0:1)
Die beiden Teams starteten nervös in dei Partie und so kam hatten beide Mannschaften einige Chancen. Thunerstern konnte mit verstrichener Zeit das Spiel zwar Offensiv konntrolieren und sie
tauchten auch einige Male gefährlich vor dem Tor von Keeper Lukas Rubin auf, doch führte dies nicht zu Toren. Mittels schnellen Gegenstössen sorgeten die Seeländer vor dem Tor von Natigoali Björn
Hauert für Furore, doch auch dieser parierte die Schüsse der Gegenspieler suverän. So sah es lange Zeit aus, als würde es bis zur Pause keinen Treffer mehr geben. Doch Simon von Allmen konnte vor dem
Seitenwechsel noch von einer Unachtsamkeit der Diessbacher Defensive zum 0:1 profitieren.
Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin, ehe durch ein Foul von Thun und eine Überreaktion eines Diessbahcers Emotionen ins Spiel kamen. Nun wurden die Karten
reienweise verteilt und die Diessbacher erhielten überhand, doch leider stand es wegen eines Deckungsfehlers in der 30. Minute schon 0:2, so kam der Anschlusstreffer 4 Minuten vor Schluss zu spät. So
mussten sich die Diessbacher 2:1 geschlagen geben, obwohl die Seeländer nicht das schlechtere Team waren.
Diessbach - Weil 4:3 (1:1)
Die Diessbacher starteten gut in die Partie und konnten bereits in der 5. Minute in Führung gehen, Pascal Kissling bezwang den Ex-Diessbachtorhüter Daniel Dietrich von hinter dem Tor. Doch die für
die Weiler konne noch vor der Halbzeit der Italiener Enzo Lain den Ausgleich erzielen. Und nach dem Seitenwechsel kam es noch dicker für die Gäste, nach der 3:1 Führung für die Weiler scheiterte
deren Kapitän bei einem Penalty am Torhüter Lukas Rubin, anstatt der Vorentscheidung für die Weiler erzielte Teamstütze Fabian Schneider das zweite Tor für die Diessbacher. Damit war die Aufholjagd
lanciert. Mit einem Konter konnte Hanes Wegmüller ausgleichen und drei Minuten vor Schluss erzielte Wyss Reto sogar den Siegestreffer. So liegt das Diessbacher NLA-Team nun auf
Finalrundenkurs auf dem 4. Rang.






