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Die Rollhockey NLA-Truppe von Spielertrainer Pascal Kissling gewann das letzte Spiel gegen Montreux und zeigte, dass es in die NLA gehört.
lr. Das Spiel gestalteten von der ersten Minute an die Heimmannschaft, Chancen  reihten sich in regelmässigen Abständen aneinander, Latten- und Postentrefffer gab es bis zur Pause drei zu vermerken für die Seeländer, doch Tore liessen trotz der Überlegenheit auf sich warten. Erst als Montreux ein Nachschuss zum 0:1 verwerten konnte und fasste sich Wirth ein Herz und hämmerte in seinem letzten Spiel für die Seeländer, er wechselt nach Uttigen, den Ball unhaltbar in die Maschen. Nach der Pause das Gleiche, die Seeländer gestalteten das Spiel, Montreux mit Weitschüssen und Konterangriffen aber immer wieder gefährlich. Als der Schiedsrichter zwei direkte Freistösse innerhalb von zwei Minuten Montreux zuschrieb, rettete Rubin souverän und beim zweiten fiel im direkten Gegenzug das  2:1 Füh-rungstor für die Seeländer. Die Seeländer erzielten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zwar das erneute Sie-gestor, doch wurde das unerklärlicherweise nicht gewertet. So war es dann Pascal Kissling der die Meisterfeier der Damen 30 Sekunden vor Schluss mit dem 3:2 den End-punkt setzte. Anschkliessend feierten die Diessbacher Frau-en ihren dritten Meistertitel in Serie, sie bestritten am Don-nerstag ihr letztes Spiel, standen aber schon seit Samstag als Meister fest. Die grosse Party wurde natürlich dank dem Sieg der NLA-Mannschaft komplett und ganz Diessbach befand sich in Feierlaune.

10. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Diessbach – Montreux 3:2 (1:1)
Diessbach– 100 Zuschauer – SR. Jung
Tore: 14. Perrochet 0:1. 20. Wirth 1:1. 27. Kissling 2:1.  29. Grassi 2:2. 50. Kissling 3:2.  Diessbach: Rubin, Wyss, Wegmüller, Strub, Kissling, Bandi, Wirth, Salzmann. Mont-reux: Bianchi (ab 26. Oberson) Grassi, Rubi, Jimenez, Agu-ilar, Perrochet, Gugelmann.

Rollhockey

Ligaerhalt, Meister

Den Seeländer Rollhockeyanern lief es an diesem Wochen-ende ausgezeichnet, die Herren sicherten den Ligaerhalt, die Frauen den dritten Titel in Serie.
lr Die Urner konnten beim letzten Heimauftritt befreit auf-treten, denn Dornbirn hatte mit dem überraschenden Unent-schieden am Donnerstag im Seeland die Stiere in die NLB geschickt. Aufgrund der Ausgangslage begannen die Ein-heimischen forsch und setzten die Seeländer gehörig unter Druck. Gleich drei Mal rettete die Torumrandung in der ersten Viertelstunde für die Diessbacher, den Urnern fehlte in dieser Phase aber der Torerfolg. In der Folge stand Diessbach in der Verteidigung konsequenter, umso öfter beschwerten sich die Urner beim Schiedsrichter. Die cleve-ren Gäste nutzten die Fehler der Urner in der Folge aus und erzielten innert wenigen Minuten drei Tore zum Pau-senstand. Als Pascal Kissling kurz nach der Pause mit ei-nem Doppelschlag auf 5:0 erhöhte, war die Partie vorzeitig entschieden. Mit einem Kabinettstückchen trug sich auch Stefan Bandi in die Skorerliste ein, herrlich jonglierte er den Ball von links nach rechts und bezwang damit Christian Schuler zwischen den Urner Pfosten. Die Urner Treffer er-zielte der beste Skorer des Teams in dieser Saison, Michael Gehrig, in der Schlussphase.
Die Seeländer Frauen konnten bereits eine Runde vor Schluss den Titel festnageln. Mit einem 6:2 Sieg über Utti-gen stehen sie nun uneinholbar an der Spitze. Dies Obwohl es am Anfang noch ganz anders aussah, nach drei Minuten führten die Aaretalerinnen bereits mit 1:0, bis zur 15. Mi-nute stand es 2:2, erst danach bekamen die Gäste, welche ohne die verletzten Christine Schneider und Simone Schneider auskommen mussten, auf den richtigen Weg und setzten die Gastgeber konsequent unter Druck. Dank dieses Auswärtssieges können die Seeländerinnen beim letzten Saisonspiel in Montreux am Donnerstag auch verlieren. Die Meisterfeier findet dann nächsten Samstag nach dem Her-renspiel (17.00 gegen Montreux) statt.

9. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Uri - Diessbach 2:7 (0:3)
Seedorf (Uri)- 80 Zuschauer -  Minder
Tore: 16. Bandi 0:1. 19. Bandi 0:2. 22. Kissling 0:3. 31. Kissling 0:4. 32. Kissling 0:5. 35. Gehrig 1:5. 40. Bandi 1:6. 42. Kissling 1:7. 48. Gehrig 2:7.  Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Wegmüller, Kissling, Bandi. Uri: Schuler Christian (ab 35. Greimel Marcel) Furrer, Gisler Thomas, Gehrig , Imhof Anick, Ducrey, Imhof Nicola, Greimel Pat-rik.

An diesem Wochenende liessen beide Seeländer NLA-Teams nichts anbrennen und nach den zwei sieglosen Spie-len Herren konnte sogar ein 7:0 Erfolg gefeiert werden.
lr. Die NLA rings um Nationalspieler Pascal Kissling be-gann sehr Druckvoll zu agieren. Nach wenigen Minuten hatten die Seeländer gegen dne krassen Aussenseiter Utti-gen-Devils bereits einige gute Einschussmöglichkeiten, doch die mangelnde Kaltblütigkeit verhinderte eine Führung der Seeländer. Die Uttiger ihrerseits konnten immer wieder gefährliche Konterangriffe starten und sorgen so auch eini-ge Male für Furore vor dem Diessbacher Tor. Doch als sich Stefan Bandi in der 18. Minute ein Herz fasste und den Ball mit voller Wucht wenig neben dem Kopf von Torhüter Mühlheim in die Maschen donnerte war der Bann gebro-chen. Ein Hattrick innert 2 Minuten von Kissling sorgte für die Vorentscheidung, dies obwohl die Seeländer noch sehr verschwenderisch mit ihren Chancen umgingen, Kissling zog in den zwei Minuten noch drei weitere Male alleine auf den Torhüter, vergab aber jedes Mal.
Nach der Halbzeit ging es in ähnlicher Manier weiter, die NLA-Spieler kontrollierten die Partie, die Uttiger Konteran-griffe hatte man nun auch besser unter Kontrolle und das Resultat wurde bis zum Schlusspfiff noch  auf 7:0 hochge-schraubt. Die Seeländer sind so nur noch einen Sieg vom definitiven Ligaerhalt entfernt und auch Torhüter Rubin konnte einen verdienten Shot-out feiern.
Die Frauen, welche gegen das ausser Konkurrenz spielende Vordemwald antraten hatten keine Mühe gegen die Junge und aufstrebende Mannschaft. Die Seeländer setzten alle Spieler ein, und alle schossen sogar Tore, so auch die erst 16. Jährige Fabienne Moser, welche gleich zwei Mal traf. Das Endresultat war mit 9:0 (7:0) verdient und dennoch nicht deprimierend hoch für die jungen Vordemwäldler.

7.. NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde
Diessbach – Uttigen - Devils 7:0 (4:0)
Diessbach  - 70 Zuschauer - SR. Eggimann
Tore 18. Bandi 1:0. 21. Kissling 2:0. 21. Kissling 3:0. 22. Kissling 4:0. 28. Wegmüller 5:0. 40. Bandi 6:0 47. Weg-müller 7:0. Diessbach: Rubin, Kissling, Bandi, Wyss, Schneider, Wegmüller, Wirth. Uttigen-Devils:  Mühlheim (ab 40. Fischer), Lustenberger, Schlegel, Flühmann, Beer, Blatter, Schertenleib.

Wichtiger Punkt

Scheitern im Cupfinal

 

Diese Woche war sehr turbulent für die Seeländerrollhockeyander, nahc der 0:1 Niederlage in Münsingen wollten sich die Diessbacher in Montreux revanchieren, was ihnen mit einer souveränen Partie auch gelang.

lr. Zu Beginn sah es nicht so aus, als würden die Seeländer in Montreux punkten. Nahc nur gerade 40. Sekunden fand ein Ball via Rollschuh eines Vaadtländers den Ball ins Tor, die Seelönder sahen sich schon wider betrogen. Doch spielten sie konzentriert weiter und hatten in Folge einige gute Spielzüge und auch erste Torchancen. Nach einem klassischen Montreux-Konterangriff lagen die Seeländer aber mit 0:2 hinten und da Kissling auch noch einen Penalty kurz davor verschoss lagen die Nerven blank. Ein Timeout von Montreux brachte aber die Seeländer zurück ins Spiel, ein schöner Steilpass von Routinier Wyss und dioe souveräne Verwertung von Kissling brachte die Seeländer wieder heran. Wenig später gliche Wyss sogar selbst mittels Weitschuss aus.  Doch vor der Pause eine weitere umstrittene Situation, wiederum ein klares Fusstor der Gastgeber, Schiedsrichter Bally zeigte wieder Tor an. Das führte zu hetziger Stimmung bei den Seeländern, es blieb bis zur Pause aber beim 3:2.

Nach dem Sietenwechsel gewannen die Seeländer aber nun Überwasser, Montreux nur noch selten mit gefährlichen Konterangriffen, diese konnten aber die gut spielneden Verteidiger und Torhüter Rubin allesamt entschärfen. Der Ausgleichstreffer durch Kissling war die logische Folge, zumal sich die Metalltreffer der Seeländer summierten. Bald darauf soegte noch Torhüter Bianci für Furore, er zerschlug mit seinem Stock die Schrinbeinschoner Kisslingsw, und sah anstelle von Rot nur mit die gelbe Karte. Nahc einem Deckungsfehler nutzten die Vaadtländer aber eine ihrer seltener gewordenen Möglichkeiten zum 4:3, fünf Minuten vor Schluss konnte aber Wegmüller ausgleichen. Danach schienen beide TEams sich mit dem Remsi zufrieden zu geben.

Ein wichtiger Punkt für dei Seeländer, der Ligaerhalt kann mit zwei Heimsiegen noch vor Ablauf der Auf- /Abstiegsrunde besiegelt werden.

 

NLA/NLB Auf-/Abstiegsrunde

Montreux - Diessbach 4:4 (3:2)

Montreux - 40 Zuschauer - SR. Bally

Tore: 1. Solioz 1:0. 8. Solioz  2:0. 16. Kissling 2:1. 20. Wyss 2:2. 23. Grassi 3:2. 27. Kissling 3:3.  42. Perrochet 4:3. 45. Wegmüller 4:4. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Wegmüller, KIsslinge, BAndi, Wirth, Perret. Montreux: Bianci, Grassi, Jimenez, Roduit, Münger, Solioz, Aguilar, Perrochet, Kaufmann, Oberson.

 

Weniger gut lief es den Frauen im Cupfinal. Sie mussten gegen Juventus-Montrewux ihren Titel verteidigen, was ihnen nicht gelang. Nach einem 2:0 Pausenrückstand und einer völlug verschlafenen ersten Halöbzeit konnten die Seeläönderinnen noch froh sein, nicht höher in Rücklage zu sein. In der zweiten Halbzeit machten die Seeländerinnen mehr Druck, doch schien nicht alles aufzugehen. Nebst dem, dass Montreux-Torhüterin Baumgerber immer wieder gut parierte schienen die Spielerinnen müde zu werden.  Dass zwei Spielerinnen die ganze Partie durchspielten schien sich zu rächen. Erst in der letzten Minute konnte das 1:3 und 2:3 erzielt werden, zu spät begann die Aufholjagt. Zumal der Schiedsrichter 13. vor Schluss die Partie Abpfiff, völlig unverständlicherweise wie die TV-Bilder zeigen.  So wurde der letzte Diessbacher Angriff und zunichte gemacht und ein möglicher Ausgleichstreffer blieb ihnen versagt. Nun wollen die Seeländerinnen aber den Meisterschftspokal gewinnen, was mit zwei Siegen gegen Uttigen und Weil auch möglich ist.

Diessbach auf Siegeswelle

 

lr. Die Diessbacher Frauen konnten beim gestrigen Spiel gegen Juventus-Montreux überzeugen. Für die beiden Topteams stand viel auf dem Spiel, mit dem Sechspunkte-Vorsprung strecken die Seeländerinnen nämlich schon eine Hand dem Meisterpokal zu. Nach einer schönen Virlage von Kapitän Christine Schneider konnte Tanja Kammermann zum 1:0 einschieben, die Führung war gemessen an Chancen und Spielanteilen verdient. Danach kontrollierten die Seeländerinnen das Spiel grösstenteils, Juventus wurde nur vereintelt mit Konterangriffen gefährlich. Den Diessbachern fehlte es aber an diesem Abend auch nicht am Glück, ein Lattenschuss von Juventus wurde, nach der zwischenzeitlichen 2:0 Führung, im direkten Gegenangriff gekonnt zum 3:0 verwetet für die Seeländerinnen. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Waadtländerinnen das Spielzepter an sich zu reissen, trotz der aggressiven Deckung behielten aber die Gastgeberinenn überhand und mit Andrea Müller konnte sich die vierte Skorerin im Matchblatt einschreiben lassen, was die Mannschaftliche Geschlossenheit von den Diessbacherinnen untermauert. Der Treffer zum 4:1 war nur noch Resultatkosmetik, die Seeländerinnen stehen dank diesem Sieg als absoluter Favorit im Meisterrennen da. Am Samstag müssen sie auswärts in Uri weitere Punkte sammeln.

Diessbach gewinnt

Die Seeländer gewinnen erneut und der Ligaerhalt scheint in greibarer Nähe zu sein. Die Seeländer gewannen ihr viertes Spiel trotz hartem Kampf mit 7:2.
lr. Die Seeländer starteten äusserst druckvoll in das Spiel und erarbeiteten sich Chancen am Laufmeter, doch  schaff-ten es die NLA-Stürmer nicht den Ball über die Linie zu schieben, entweder scheiterten sie am guten Torhüter, am ei-genen Unvermögen oder an der Torumrandung. In der 15. Minute kam dann die Erlösung, Kapitän Schneider konnte auf Vorlage von Nationalstürmer Kissling zum 1:0 ein-schieben, doch dies beflügelte die Seeländer nicht. Darauf gewann Uri Überwasser und erarbeitete sich einige gute Chancen, trotz Glück und einigen guten Paraden konnte das 1:1 nicht verhindert werden.
In der 2. Halbzeit legten die Diessbacher einen Gang zu und als die Matchuhr 30:51 anzeigte waren die entscheidenden 60 Sekunden angebrochen, Kissling Schoss die Seeländer in Führung, nach Wideranpfiff der Partie Thomas Gisler alleine auf Rubin ziehen, welcher parierte, Kissling erzielte im Gegenzug das 3:1 und noch bevor eine Minute verstri-chen war setzte der Topskorer das 4:1 drauf. Danach war das spiel entschieden, die Seeländer weiterhin die dominie-rende Mannschaft und dank einigen Treffern konnte das Resultat noch etwas in die Höhe geschraubt werden. Se-henswert war dabei die Kombination von Wirth und Wyss, zum 5:1, Wyss legte einen Doppelpass rückwärts durch die Beine vors Tor, Wirth konnte nur noch einschieben.
Die Diessbacher Frauen liessen ihren Gegenerinnen aus Uttigen noch weniger Chancen, sie spielten trotz verlet-zungsbedingten Absenzen  sehr anregendes Rollhockey und konnten dank guten Kombinationen sicher mit 9:0 (5:0) gewinnen. So sind die Seeländerinnen weiterhin auf Meis-terkurs, am nächsten Donnerstag (20.30) steht das „Finale“ gegen Juventus-Montreux auf dem Spielplan, gewinnen die Diessbacherinnen auf heimischen Terrain, wird ihnene der Titel nur noch schwer zu nehmen sein.
4. NLA/NLB Aur-/Abstiegsrunde
Diessbach – Uri 7:2 (1:1)
Dornbirn - 70 Zuschauer - SR. Eggimann
Tore 15. Schneider 1:1. 25. Greimel 1:1. 31. Kissling 2:1. 32. Kissling 3:1. 32. Kissling 4:1. 45. Wirth 5:1. 48. Wirth 6:1. 50. Greimel 6:2. 50. Wyss 7:2. Diessbach: Rubin, Kissling, Bandi, Wyss, Schneider, Wegmüller, Wirth. Uri: Arnold, P. Gisler, Furrer, T. Gisler,Gehrig, Greimel, Bissig, Schuler.

Diessbach gewinnt


Die Seeländer NLA-Rollhockeyaner zeigten eine starke Re-aktion auf das Unentschieden gegen den unterklassigen Münsingen vom letzten Mittwoch und liessen Dornbirn auswärts keine Chance.
lr. Die Seeländer starteten in der kleinen Halle in Dornbirn gut in die Partie und konnten den Ball von Anfang an gut in den eigenen reihen zirkulieren lassen. sie hatten so auch die ersten guten Chancen. Die Dornbirner, welche vom Aufstieg in die träumen kamen nur vereinzelt durch Konterangriffe zu Torchancen und waren vor allem mit Verteidigungsarbeit beschäftigt. Nach einem Torschuss von Dornbirn schnappte sich Stefan Bandi den Ball, überlief die gesamte Dornbirner Hintermannschaft und traf mittels schönem Weitschuss zur Führung. Danach kontrollierten die Seeländer die Partie noch stärker und setzten sich in Der Zone der Gegner fest, ein Abgelenkter Schuss und ein schönes Solo von Kissling führten zu scheinbaren Vorentscheidung, doch die Gastge-ber gaben sich nicht geschlagen. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und konnten nach einem Konterangriff das 1:3 bejubeln. Noch vor der Pausensirene verschossen sie einen Penalty, im Gegenzug hatten die Diessbacher aber einen Metalltreffer zu verzeichnen.
Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Seeländer relativ routiniert und liessen den Ball gezielt in den eigenen Reihen laufen, so  konnte die Gefahr weit vom eigenen Tor fern-gehalten werden und ab und an wurde auch die Dornbirner Verteidigung durchwirbelt. Der zwischenzeitliche Drei-Tore-Vorsprung in der 40. Minute wurde wegen einem De-ckungsfehler in der Seeländer Defensive gleich wieder zum alten Zwei-Tore-Vorsprung.  Die Gäste konnten aber in den letzten zehn Minuten trotz der steigenden Aggressivität das Spiel unter Kontrolle halten und am ende sogar mit 6:2 für sich entscheiden.

3. NLA/NLB Aur-/Abstiegsrunde
Dornbirn - Diessbach
Dornbirn - 100 Zuschauer - SR. Mayer
Tore 6. Bandi 0:1. 11. Kissling 0:2 16. Kissling 0:3. 19. Kaul 1:3. 40. Kissling 1:4. 40. Kaul 2:4. 44. Kissling 2:5. 48. Bandi 2:6. Diessbach: Rubin, Kissling, Bandi, Wyss, Schneider, Wegmüller, Wirth. Dornbirn: Künz, Simic, Kessler, Stockinger, Schwendinger, Geuze, Witzemann, Kaul, Hammerer, Wagner.

Die Seeländer Rollhockeyaner liessen beim Auftakt der Auf-/Abstiegsrunde nichts anbrennen und hatten das Spiel bereits in der Halbzeit entschieden.
lr. Die Seeländer NLA-Rollhockeyaner mussten im ersten Ligaqualifikationsspiel gegen die unterklassigen Uttigen-Devils ran und spielten vor allem in der ersten Halbzeit sehr überzeugend. Die Devils hatten kaum Chancen gegen die Seeländer welche den Ball gut in den eigenen Reihen laufen liessen und in der 4. Minute das Skore eröffnen konnten. Bis zur 14. Minute war das Spiel so gut wie entschieden, der 6:0 Vorsprung schien uneinholbar. In der zweiten Halb-zeit musste sich Rubin im Tor der Seeländer ein erstes Mal bezwingen lassen, Schlegel verwertete einen Penalty souve-rän, nur eine Minute später nach einem wiederum umstritte-nen Schiedsrichterentscheid gelang ihm auf die selbe Weise sogar das 2:7. Danach tauschte Rubin den Posten mit Per-ret, der eine sehr gute Leistung vorführte und  den aufstre-benden Uttigern einige Chancen vereitelte. Weil die Seelän-der in Folge des grossen Polsters konsequent den Junioren Einsatzzeit gewährte und die Konzentration in der Defensive stark nachliess ging die zweite Hälfte schliesslich an die Devils. Die schlechte Chancenauswertung der Diessbacher verhinderte allerdings ein noch höherer Sieg, dennoch ist der Einstand in die Auf-/Abstiegsrunde, mit dem 10:5 Sieg, gelungen und am 22.4 sollen die nächsten Punkte gegen Münsingen erkämpft werden.
Die Seeländer Frauen können weiterhin auf den Schwei-zermeistertitel hoffen. Sie konnten trotz mehrerer Verletzten und Abwesenden einen sicheren 5:2 Sieg gegen Uri feiern und haben immer Vorsprung auf Verfolger Juventus.

Cup-out

Die Seeländer traten zum Cup 1/4-Final in Uttigen an und schieden am Ende trotz guter Leistung knapp aus.
lr. Die Diessbacher NLA-Rollhockeyaner hatten am Sams-tag die Chance ihre bis jetzt sehr durchzogene Saison mit dem Halbfinaleinzug zu retten. Deshalb setzten die Seelän-der zu Beginn der Partie auf eine Solide Defensive. Nach einer Druckphase Uttigens kamen die Gäste immer wie bes-ser ins Spiel und konnten mit einem Pfostenschuss von Kissling für Aufmerksamkeit sorgen. Doch blieben die Gastgeber bis zur Pause die Spiel bestimmende Mannschaft hatten auch eine Mehrzahl der Chancen. Zur Halbzeit stand es aber dank aufmerksamen Torhütern und guten Defensi-ven 0:0.
Nach dem Seitenwechsel konnten die Seeländer mit 1:0 in Führung gehen und spielten sich danach regelrecht in einen Rausch, reihten Zahlreiche Torchancen aneinander, verzogen aber in den entscheidenden Augenblicken immer. Nach ei-nem Penalty für Uttigen, den Torhüter Rubin parierte, be-stand die Seeländerführung weiter. Doch nach einem Ei-gentor der Seeländer begann sich das Blatt zu wenden. Die Uttiger waren wieder Spiel bestimmender und konnten von einem weiteren Eigentor der Seeländer profitieren. Zum En-de des Spiels wurde den Seeländer noch ein eindeutiger Pe-nalty verwehrt und als sie mit dem Messer an der Kehle die Defensive ganz aufgaben um das Resultat noch zu egalisie-ren konnten die Gastgeber mit einem Konterangriff alles klar machen. Die Seeländer schieden somit trotz guter Leistung im Cup aus, doch kann die Abstiegsrunde in sol-cher Verfassung bestritten werden, sollte der Ligaerhalt kein Problem werden.

Schweizercup 1/4-Final
Uttigen – Diessbach 3:1 (0:0)
Uttigen – 200 Zuschauer – SR. Eggimann
Tore: 27. Kissling 0:1. 33. Sandro Schaffer 1:1. 35. Sandro Schaffer 2:1. 49. Häfliger 3:1.Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Gerber, Wegmüller, Strub, Kissling, Bandi, Wirth, Perret. Uttigen: Langenegger, Mühle, Saurer, Hochuli, Robin Schaffer, Sandro Schaffer, Häfliger, Gurtner, Lanz, Wenger.

Durchzogenes Wochenende

Die Seeländer Rollhockeyaner und Rollhockeyanerinen tru-gen an diesem Wochenende vier Spiele aus, die Frauen verloren dabei im Europacup mit 7:2.
lr. Die Diessbacher Frauen traten am Samstag zur Revanche gegen die stracken Französinnen aus Coutras an. Dabei verhielten sich die Seeländerinnen anfangs viel zu passiv und liessen so einige gute Möglichkeiten aus um in Füh-rung zu gehen. Nach dem 2:0 Rückstand des Heimteams konnte Kapitain Christine Schneider mit einem souverän verwerteten Penalty das Anschlusstor erzielen. Nach der Pause erwischten die Seeländer einen Rabenschwarzen Start, gleich zwei schnelle Treffer für die Gäste führten zur vorentscheidenden  4:1-Führung. Die Seeländerinnen waren jedoch nicht schlechter als die Gäste aus Frankreich, nur zeigten die sich einfach viel effizienter und münzten prak-tisch jede Chance zu einem Tor um. Das 7:2 endergebnis entsprach nicht der gezeigten Leistung der Seeländerinnen, doch ist es immerhin ein nicht schlechtes Ergebnis um sich aus dem diesjährigen Europacup zu verabschieden.
Die Diessbacher Männer mussten am Samstag um den Fi-naleinzug im Kantonalcup spielen. Gegen das unterklassige Bern erarbeiteten sich die Seeländer einen knappen 3:2 (1:1) Sieg. Danach ging es gegen die NLA-Klubs Uttigen und Wimmis zur Sache, wobei man mit einer 5:4 Niederlage ge-gen Uttigen relativ schlecht bedient war. Gegen Wimmies resultierte ein 3:3 Remis, bei allen Spielen nicht das Siegen, sondern der Spass und das konsequente Einsetzen aller Junioren im Vordergrund stand.

Weiteres Cupweekend

Die Diessbacher Freuen treten beim Saisonhöhepunkt zu Hause zur Reprise gegen das starke Coutras (F) im Europa-cup an, die Herren spielen am Sonntag im Bernercup.
lr. Die Seeländerinnen haben das Hinspiel letzte Woche in Coutras mit 10:0 klar verloren. Doch zu Hause erhofft man sich gegen das Starteam um vier der Europameisterinnen von 2005 einiges mehr. Diese Hoffnung ist nicht unbe-gründet, der Boden in Diessbach ist sehr schwierig zu be-spielen und besonders Spielerinnen die das erste Mal auf diesem Boden spielen ist das eine grosse Herausforderung. Ausserdem werden die Seeländerinnen wieder auf das volle Kader zählen können und wollen ihre Ungeschlagenheit in der heimischen Halle wahren. Es ist zu hoffen, dass die zahlreiche Unterstützung von den Zuschauern ihnen bei ih-rer Mission helfen wird und sie dem grossen Favoriten doch noch ein Bein stellen können.

Im Europacup waren die Diessbacher Frauen engagiert, im Schweizercup 1/8 Final massen sich die Männer mit dem unterklassigen Pully.
lr. Die Diessbacher NLA-Männer reisten mit dem klaren Ziel die nächste runde im Cup zu erreichen nach Pully. Doch dies schien um einiges schwieriger zu werden als er-wartet, wohl stimmte die Einstellung der Seeländer nicht zu hundert Prozent, doch kann dies nicht der einzige Grund für den mühevollen Sieg sein. Die Seeländer standen zu Beginn voll im „Schilf“ und mussten den Gastgebern bereits einige gute Chancen zugestehen. Doch in folge bekamen sie das Spielgeschehen unter Kontrolle und dominierten beinahe nach belieben. Doch die Tore liessen auf sich warten, ehe Routinier Reto Wyss das Skore eröffnete verbuchte alleine Pascal Kissling drei Metalltreffer. Doch in die Seeländer hatten danach nicht etwa mehr Glück,  durch ein kurioses und durchaus diskussionswürdiges Tor gelang Pully nach der zwischenzeitlichen 2:0 der Anschlusstreffer. Zur Pause führten die Seeländer aber scheinbar sicher mit 3:1. Nach dem Seitenwechsel schien die nachlässige Einstellung der Seeländer bestraft zu werden. Wiederum ein nicht ganz reglementkonformes Tor und ein schöne abgelenkter Schuss führten zum Ausgleich. Dieser war zwar rein von den Spielanteilen nicht absehbar, dennoch wegen dem Kampfgeist der Waadtländer nicht unverdient. Die Diessba-cher welche allen Spielern Einsatzzeit gewährten gingen da-nach mit 5:3 in Führung und hatten Chancen um das Skore in astronomische Höhen zu treiben, doch die gut agierten Pully-Torhüter und die eigene Unfähigkeit und auch ein wenig Glück auf Seite der Gastgeber verhinderten schlim-meres. Doch aus Sicht des Ausseinseiters kam es noch bes-ser, NLB-Topskorer Jèrôme Dutoit liess sich nicht zwei Mal bitten als er alleine auf Torhüter Rubin zog und verkürzte so auf 5:4. Dabei blieb es auch, die Seeländer sind eine Runde weiter und haben ihrer Pflicht erfüllt, mehr aber sicherlich nicht.
Weniger gut lief es den Seeländer Frauen welche bei Coutras (F) gastierten und dort eine Klatsche kassierten. Die Französinnen, mit vier Nationalspielerinnen des Euro-pameisterteams von 2005 bestückt, spielten während 50 Mi-nuten Powerrollhockey und liessen so den angeschlagenen und oftmals auch ein wenig überforderten Seeländerinnen keine Chance. Einige Penaltys sowie die daraus erfolgten Treffer sowie auch die individuelle Klasse und dass die Diessbacherinnen sich während der Saison vergleiche auf solchem Niveau nicht gewöhnt sind führten zu der klaren 10:0 Niederlage. So ist der Traum vom weiterkommen im Europacup sicherlich ausgeträumt, dennoch wollen die See-länderinnen im Heimspiel ihre Ungeschlagenheit dieser Sai-son zu Hause wahren und zu Hause einen würdigen Ab-gang aus dem Europacup finden. Nächsten Samstag um 18.00 zählen die Seeländerinnen auf zahlreiche Anhänger um den Gästen aus Coutras doch noch ein Bein zu stellen.

Cup 1/8-Final
Pully – Diessbach 4:5 (1:3)
Pully – 50 Zuschauer – SR. Garcia.
Tore: 12. Wyss 0:1. 17. Wyss 0:2. Dutoit 1:2. 25. Kissling 1:3. 26. Stampfli 2:3. 31. Mugonnel 3:3. 37. Kissling 3:4. 44. Pflueger 3:5. Dutoit 4:5. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Gerber, Wegmüller, Kissling, Arn. Pully: Jeanbarquin (ab 26. Gomez) Stampfli, Aguilar, Delplaque, Membrez, Mugonnel, Ischi, Dutoit, Oberson.

Heute gehts um die Wurst

Heute Mittag haben die Seeländer Frauen die erste Trainingseinheit in der Halle von Coutras bestritten. Am Abend um 21.00 gehts dann los.

lr. Die Seeländerinnen absolvierten heute Mittageien lockere Trainingseinheit, nach der gestrigen Anreise mit dem Car. Der Platz scheint ihnen zu behagen und gut bespielbar zu sein. Auf jeden Fall steigt die Nervosität langsam aber sicher und die Spielerinnen fokusieren sich auf das Spiel. Wie viel man den Seeländerinnen zutrauen kann und darf, wie viel man erwarten soll ist nicht wirklich absehbar, zu favorisieren sind die Seeländerinnen sicherlich nicht, Chancen haben sie aber sicherlich alleiweilen. VIEL GLÜCK!

Freitag: Noch ZWEI Tage
Das grosse Abenteuer steht vor der Tür. Der Dameneuropa-cup ist für die Seeländerinnen eine gute Plattform um zu zeigen, dass das Schweizerdamenrollhockey international mithalten kann.
lr. Zwar erwartet niemand, dass die Seeländer gegen den Französischen Vizemeister ein leichtes Spiel haben, doch wird ihnen einiges zugetraut. Die letzt jährige Teilnahme zeigte, dass die Seeländerinnen gegen ein Topteam mithalten konnten und mit ein bisschen Glück sogar den Sieg ins Au-ge fassen könnten. Die Seeländerinnen muss man dafür nicht besonders motivieren, „Für ein Spiel auf  internatio-nalem Niveau muss niemand motiviert werden, da will jeder zeigen was er kann!“, meint Capitain Christine Schneider. Wichtig dabei ist, dass die Diessbacherinnen den Schwer-punkt auf ihr äusserst gutes Kollektiv legen, wie sie es in der Meisterschaft tun. Dort haben sie bis jetzt noch keinen Match verloren. Besonders schwierig wird es gegen Coutras Tore zu erzielen, die Nationaltorhüterin ist eine Toptorhüte-rin von internationalem Format. „Wir müssen einfach alles geben, uns auf unsere Stärken konzentrieren und im richti-gen Augenblick auch ein wenig Glück haben und vor dem Tor die nötige Kaltblütigkeit haben. So behalten wir uns für das Rückspiel in Diessbach alles offen.“

Donnerstag: Noch drei Tage

Das Abenteuer steht vor der Türe. Die Diessbacher Rollho-ckeyfrauen werden am kommenden Samstag gegen Coutras(F) im Europacup 1/8-Finale antreten.
lr. Die Seeländerinnen haben sich dank ihres Meistertitels und dem Cupsieg für den Europacup qualifiziert und treten dort gegen das nicht unbesiegbare aber sehr starke Coutras aus der Nähe Bordeaux(F) an. Diese sind ihrerseits Französi-scher Vizemeister und haben schon an zwei Finalturnieren des Europacups teilnehmen können. Doch haben die See-länderinnen reelle Chancen gegen dieses Team weiter zu kommen. Gegenüber der letzten Saison haben einige Spiele-rinnen grosse Vorschritte gemacht und ausserdem stiessen mit Esther Gilgen und Andrea Müller zwei Topspielerinnen zu Diessbach. Mit Cristina Gerber verweilt aber seit länge-rer Zeit eine Stammspielerin im Ausland und wird auch im Europacup nicht mittun. So hoffen die Diessbacherinnen auf dem schwirig bespielbaren Teerplatz in der Halle von Coutras auf ein gutes Resultat, damit sie sich fürs Rückspiel im Seeland beste Voraussetzungen schaffen können für ein Weiterkommen.

Sieg gegen Montreux

Ohne Druck scheint, den zur Abstiegsrunde verbannten Seeländern zu gelingen, was ihnen sonst misslang, sie über-zeugen und siegen.
lr. Für Montreux stand am vergangenen Samstag einiges auf dem Spiel, die Waadtländer müssen aus den letzten drei Spielen sechs Punkte erreichen um in die Finalrunde zu kommen. Nun spielten die Seeländer eine Wichtige Rolle als Spielverderber. Nach nur gerade zwei Minuten führten die Seeländer mit 1:0, sie kontrollierten mit der erstmals ge-spielten Manndeckung das Spiel beinahe nach belieben und das 2:0 war nur eine logische Folge. Im weiteren Spielver-lauf wechselten die Seeländer zwischen zwei Defensivsys-temen und brachten so die Gäste aus dem Konzept. Diese versuchten in Folge mit Härte und Überhärte zurück ins Spiel zu finden, vor allem der Reaktivierte Altmeister Roduit glänzet mehr mit Fouls als Klasse. Die Schiedsrichter, wel-che in einzelnen Aktionen ein wenig unglücklich agierten, verpassten es zu diesem Zeitpunkt das Spiel unter Kontrolle zu behalten. Daraus resultierten auch zwei diskussionswürdige Penaltyentscheide zu Gunsten von Montreux, welche Torhüter Rubin sehenswert parierte.
In der zweiten Halbzeit fiel Nationalstürmer Andreas  Mün-ger unglücklich auf Hinterkopf und Rücken, was zu einem halbstündigen Unterbruch führte. In Folge dessen wurde das Spiel ausgeglichener, wobei Montreux vor allem mit Weitschüssen ihr Glück versuchte. Ein solcher wurde dann auch zum Anschlusstreffer abgelenkt. Die Diessbacher konnten zwar zwischenzeitlich wieder den Zwei-Tore-Vorsprung herstellen, doch gerieten sie danach wegen einem defensiven Fehler, sowie einem Eigentor und einem weiteren Penalty mit 3:4 in Rückstand. Doch von der 45. Minute bis zur 48. Minute Kamen die Drei Minuten von Pascal Kiss-ling, mit einem waschreinen Hattrick, jedes Tor war schöner herausgespielt als das andere, führte er das Spiel in die Richtigen Bahnen für die Seeländer. Das fünfte Tor für die Waadtländer spielte keine Rolle mehr. Welche sich mit 15. Punkten nun deutlich vom Schlusslicht Uri distanzierten  konnten und nun auf Platz sieben liegen, wobei für die an-deren Mannschaften die Qualifikation noch nicht fertig ist.

Diessbach – Montreux 6:5
Diessbach – 50 Zuschauer – SR. Grossniklaus/Dutoit
Tore: 2. Kissling 1:0. 20. Schneider 2:0. 29. Perrochet 2:1. 31. Wegmüller 3:1.  31. Binuan 3:2. 37. Solioz 3:3. 42. So-lioz 3:4. 45. Kissling 4:4. 47. Kissling 5:4. 48. Kissling 6:4. 49. Rubi 6:5. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider , Pflueger, Gerber, Wegmüller, Strub, Kissling, Wirth, Perret. Montreux: Oberson, Roduit, Rubi, Binuan, Münger, Solioz, Matti, Perrochet, Grassi, Bianci.

Rollhockey

Europacup

Für die Seeländer Rollhockeyfrauen wird der diesjährige Europacup zum Saisonhöhepunkt. Die Diessbacherinnen bekommen es mit dem Topteam von Coutras (F) zu tun. .
lr. Die Diessbacherinnen bekamen zwar mit dem letzt jähri-gen zweiten der französischen Meisterschaft einen harten Broken zugelost, doch nicht einen unbesiegbaren. Die Fran-zösinnen zweigten zwar mit dem vierten Platz am letzten Fi-nalturnier eine gute Leistung, doch war der Weg dahin stei-nig und sie zeigten Nerven gegen das den Seeländer bestens bekannte Juventus-Montreux, wo sie im Hinspiel nur ein Remis erreichten. Die Seeländerinnen wiederum können im Hinspiel aus dem vollen schöpfen und haben momentan sieben Spielerinnen in dem erweiteten Kader der National-mannschaft, wobei vor allem die Schneiderschwestern und Esther Gilgen sowie Tanja Kammermann immer eine tra-gende Rolle spielen. Besonders Capitain Christine Schnei-der zeigt in internationalen Vergleichen, wie zum Beispiel gegen den letzten Europacupgegner Mehalada eine begeis-ternde Leistung. Doch auch bei den Französinnen wider-spiegelt sich die Stärke des Teams in der Anzahl National-spielerinnen, nebst der Torhüterin sind noch zwei Spielerin-nen im Europameisterteam von 2005. Auf jeden Fall wird ein Spiel voller Emotionen erwartet, besonders die Heimi-sche Rollhockeyhalle wollen die Frauen beim Rückspiel füllen und vor eigenem Publikum den Einzug in den 1/8-Final feiern. Für das Auswärtsspiel vom 28. Februar wird eine Carfahrt (Anmeldung) organisiert, dort soll mit einem guten Resultat der Grundstein für ein Weiterkommen gelegt werden. Nur eine Woche später, am 7. März um 18.00 Uhr, findet das Rückspiel in Diessbach statt.

Starke Seeländer

Die Diessbacher NLA-Rollhockeyaner zeigten am Samstag, dass sie Rollhockey spielen können, sie deklassierten das dritt platzierte Biasca gleich mit 5:2 und zeigen so vor der Auf-/Abstiegsrunde, in wleche Liag sie gehören.

lr. Die Seeländer stellten taktisch einiges um und nur die im Training positiv aufgefallenen Spieler kamen zum Einsatz, so schafften es auch zwei Junioren ins Team, Stephan gerber sowie Michael Strub fielen positiv auf. Die Seeländer begannen gleich mit viel Power und gingen mit einer Doublette von Kissling mit 2:0 in Führung, was die Gäste noch ehe die 5. Minute angebrochen war zu einem Time-out zwang. Zwar konnten die Leventiner das Anschlusstor ewrzielen, doch waren die Seeländer stets eine Spur besser und auch Defensiv scheinen sie nun stabiler und sicherer zu stehen.Noch vor der Pause konnte der neu defensiv spielende Hanes Wegmüller das 3:1 erzielen.

Nach der Pause galt es, den Vorsprung nicht nur zu verwalten sondern auch noch weiterhin Druck auf das gegnerische Tor zu bringen. Nach dem 3:2 für Biasca wurde es ein wenig brenzlig, Ivan Ruggerio scheiterte mit einem direkten Freistoss an Torhüter Rubin, wenige Sekunden Später konnte Wegmüller ein wunderschönes Zuspiel von hinte rdem Tor zum 4:2 verwerten. Die Partie war mit dem 5:2 durch Routnier Wyss in der 34. Minute entschieden und die Seeländer hatten danach noch etliche Chancen das Resultat in die Höhe zu treiben. Mit diesem Sieg zeigen die Diessbacher deutlich, dass sie meist unter ihrern Verhltnissen gespielt haben in dieser Saison und dass sie die Ligaqualifikation um jeden Preis schaffen müssen.

 

15. NLA-Meisteschaftsrunde

Diessbach - Biasca 5:2 (3:1)

Diessbach - 100 Zuschauer - SR. Minder/Bally

Tore: 3. Kissling 1:0. 4. Kissling 2:0. 14. E. Bordin 2:1. 20. Wegmüller 3:1. 31. I. Ruggerio 3:2. 33. Wegmüller 4:2. 34. Wyss 5:2. Diessbach: Rubin, Schneider, Wyss, Gerber, Wegmüller, Kissling, Strub, Bandi, Pflueger, Dubach. Biasca: Stadler, I. Ruggerio, Bergamelli, V. Bordin, Vanina, E. Bordin, Giger, Ch. Ruggerio.

Abstiegsrunde
Eine schwierige Partie stand an diesem Wochenende für die Seeländer auf dem Spielplan, sie mussten in Uttigen unbe-dingt siegen um noch Chancen auf einen Finalrundenplatz zu haben.

lr. Doch die Seeländer hatten nicht die besten Vorausset-zungen, der gesperrte Verteidiger Schneider sowie der kran-ke Torhüter Rubin zwangen die Seeländer zu leichten Rota-tionen. Nichts desto trotz starteten die Seeländer voll moti-viert in die Partie und gerieten aber ehe der gegnerische Torhüter ein Mal getestet wurde mit 1:0 in Rücklage. Die Seeländer rafften sich jedoch auf und leisteten gute Arbeit und erspielten sich einige gefährliche Torchancen. Doch ehe die Seeländer ihren ersten Torjubel ausstossen durften gin-gen die Aaretaler nach einem missglückten Querpass mit 2:0 in Front. Mit dem Pausenresultat von 2:1 war die Partie jedoch noch offen und die Seeländer hofften auf mehr.
Doch nach dem Seitenwechsel lief es den Seeländern nicht viel besser. Sie erarbeiteten sich Chancen, wirkten aber ins-gesamt eher Ideen- und Rezeptlos, häufig fehlte im Ab-schluss die nötige Präzision und der letzte Wille schien nicht wirklich vorhanden zu sein. Ganz anders erging es den Überfliegern aus Uttigen, welche in den letzten Wochen Sieg an sieg reihten, sie hatten das nötige Glück im Ab-schluss und zogen bis  zehn Minuten vor Schluss mit 4:1 davon. Doch das Spiel schien noch auf Messers Schneide zu liegen, die Seeländer drückten weiterhin und gaben die Hoffnung nicht auf, ein weiters Tor gelang ihnen aber nicht. So kam es, dass in der letzten Minute die Uttiger noch das 5:1 erzielten und somit die Abstiegsrunde für die Seeländer Tatsache ist.


14. NLA - Meisterschaftsrunde
Uttigen - Diessbach 5:1 (2:1)
Uttigen- 140 Zuschauer - SR. Eggimann/Minder
Tore: 5. Häfliger 1:0. 16. Häfliger 2:0. 20. Kissling 2:1. 30. Häfliger 3:1. 41. R. Schaffer 4:1.  50. Wenger 5:1. Diess-bach: Dubach, Wyss, Schneider, Wegmüller, Wirth, Pflue-ger, Kiss-ling, Bandi, Rubin. Uttigen: Langenegger, Mühle, Saurer, Lanz, S. Schaffer, R. Schaffer, Häfliger, Gurtner, Th. Wenger, M. Wenger.

EUROPACUP ZUHAUSE
Eine vermutlich einmalige Affiche erlebte ich anlässlich des Achtelfinale im CERS-Europacup.
Da der RSV Weil letzten Samstag seine eigene Halle vermietet hatte, musste man nach Uttigen ausweichen und das Heimspiel im Schweizer Exil austragen.
Nach dem Hinspiel in Walsum (Duisburg), welches 3:3 endete, versprach dieses Rückspiel einiges an Spannung und lockte dementsprechend viele Zuschauer in die Uttiger Rollhockeyhalle.
Während die Fans aus Walsum mit einem Reisecar anreisten, waren es aus Weil gerade deren vier. Inklusive den Matchbesucher aus der Schweiz zählte die Halle ca. 500 Zuschauer. Dies führte somit zu einem Rollhockeyfest welches Uttigen, oder gar die Schweiz, lange nicht mehr gesehen hatte.
Dementsprechend bombastisch war auch der Lärm und die Stimmung in der Halle. Vor einer solchen Kulisse als Unparteiischer zu agieren, motivierte mich enorm und bereitete mir totalen Spass.
Was auf dem Spielfeld geboten wurde war hochstehendes, temporeiches und attraktives Rollhockey. Obwohl die Akteure beider Teams recht unzimperlich mit ihren Gegenspieler umgingen, und ich einige gelbe und gelb-blaue Karten aussprechen musste, war es ein vorwiegend fairer Match auf hohem Niveau.
Die Spannung in der Halle war enorm, bis 7 Minuten vor Schluss stand es 1:1, und die Partie auf Messers Schneide. Beide Teams erarbeiteten sich einige Topmöglichkeiten, scheiterten jedoch immer wieder an den beiden hervorragenden Torhütern. Denn soviel war klar, wer den nächsten Treffer erzielen sollte, ist mit einem Bein im Viertelfinale des CERS-Europacup.
Mit einem Doppelschlag innert 121 Sekunden, unter frenetischem Jubel der Zuschauer, entschieden dann die Weiler das Spiel für sich, und qualifizierten sich erstmals in der Vereinsgeschichte für das Viertelfinale in einem Europäischem Rollhockey- Wettbewerb.

Johannes Schneider

Diessbacher Niederlage

Für die Diessbacher war klar, dass sie gegen Wimmis un-bedingt punkten mussten, beim Sechs-Punkte-Spiel zählt nur ein Sieg.

lr. Die Seeländer starteten nicht ideal in die Partie, bereits nach wenigen Sekunden bekam der Wimmis Kapitän Do-minik Wirth eine ideale Chance für die Führung, den direk-ten Freistoss verschoss er aber. Danach hatten die Diessba-cher ein leichtes Chancenplus und konnten mittels Penalty in Führung gehen. Danach waren immer noch vorwiegend die Diessbacher am Drücker, und erarbeiteten sich zahlrei-che Chancen. Nach Mitte der zweiten Halbzeit verlagerte sich das Spielgeschehen oftmals auch auf das Diessbacher Tor. Da sich aber beide Torhüter exzellent spielten hatten die Seeländer einen minimalen Punktevorsprung.
Nach der Pause schienen die Seeländer ein wenig gelähmt zu sein und agierten zu Passiv, so gelang es den Wimmisern in der 30. Minute mit einem Doppelschlag in Führung zu gehen. Nur gerade drei Minuten später konnten die Ober-länder sogar noch einen draufsetzten und gingen nach ei-nem weiteren Konterangriff mit 3:1 in Front. Zwar gelang Kissling in der 45. Minute noch der Anschlusstreffer, doch nur gerade eine Minute später stellten die Wimmisser dank eines Deckungsfehlers in der Diessbacher Hintermann-schaft den alten Vorsprung wieder her. So mussten sich die Seeländer ein weiteres Mal geschlagen geben und müssen nun die letzten drei Partien allesamt gewinnen um noch eine Chance auf den Finalrundeneinzug zu haben.


13. NLA - Meisterschaftsrunde
Wimmis - Diessbach 4:2 (0:1)
Wimmis - 150 Zuschauer - SR. Jung/Dutoit
Tore: 5. Kissling 0:1. 30. Leuenberger 1:1. 30. Wirth 2:1. 33. Gmür 3.1. 45. Kissling 3:2. 47. Wirth 4:2.  Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Wegmüller, Wirth, Pflueger, Kiss-ling, Bandi, Dubach. Wimmis: Wasem, Gmür, Wenger, Müller, Geiser, Leuenberger, Reinhard, Pfähler, Wirth, Sulzner.

Erste Schlappe

Für den RHC Diessbach gab es im neuen Jahr gegen Weil gerade zum Anfang eine bittere Pille zu schlucken. Die Seeländer gingen gegen das Topteam gerade mit 8:0 unter.
lr. Die in der Schweiz spielenden Weiler gehören zum Fa-voritenkreis für den Meistertitel und so waren die Rollen schon von Anfang an verteilt. Die Seeländer wollten aber gleichwohl als Aussenseiter ihre Chance nutzen und einen guten Match zeigen, damit sie fürs nächste "Sechs-Punkte-Spiel" in Wimmis bereit sind. Dies gelang jedoch nur be-dingt. Nach acht Minuten zog die französische Neuver-pflichtung der Weiler, Sebastien Landrin alleine auf das Tor der Seeländer und liess dabei Rubin im Tor der Seeländer keine Abwehrchance. In Folge kontrollierten die Weiler das Spielgeschehen meist, konnten aber dank guter Abwehrar-beit das Skore nicht erhöhen. Mit einem Doppelschlag in der 20. und 21. Minute, nach zwei fatalen Deckungsfehlern stand es 3:0 für die Deutschen. In der zweiten Halbzeit wurde der 18. jährige Lukas Rubin trotz tadelloser Leistung ausgetauscht, im Hinblick auf das nächste Spiel sollte der Stammplatzkampf neu lanciert werden. Auch Stefan Du-bach, der infolge sein Können bewies, zeigte eine fehlerfreie Leistung. Die Hintermannschaft der Seeländer wurde aller-dings immer anfälliger und so konnten die Weiler in regel-mässigen Abständen das Resultat in die Höhe schrauben. Die Seeländer wirkten dagegen in der Offensive ideenlos und waren zu wenig aufsässig, so musste Daniel  Dietrich im Gehäuse der Weiler nur äusserst selten eingreiffen. Dies führte dazu, dass das Endresultat mit 8:0 für die Seeländer höchst unbefriedigend ausfiel und zeigt, dass sich bis zum nächsten Spiel in Wimmis noch einiges ändern muss.

Die Diessbacher Frauen hingegen  konnten mehr überzeu-gen. Trotz der Abwesenheit von Nationalspielerin Tanja Kammermann konnten sie im schwierigen Auswärtsspiel in Villneuve gegen Juventus punkten. Nach einem 3:1 Rück-stand führten sie zwischenzeitlich mit 3:4, mussten sich aber dann am Ende mit dem Remis zufrieden geben. So stehen die Diessbacherinnen ohne Niederlage an der Tabellenspitze und sind Wintermeister und somit auch Topfavorit für den dritten Meistertitel in Folge.


12. NLA - Meisterschaftsrunde
Weil - Diessbach 8:0 ( 3:0)
Weil - 180 Zuschauer - SR. Eggimann/Dutoit
Tore: 8. Landrin 1:0. 20. Abraha 2:0. 21. M. Werner 3:0. 28. Landrin 4:0. 35. Abraha 5:0. 45. M. Werner 6:0. 46. Winkler 7:0. 49. Winkler 8:0. Diessbach: Rubin (26. Du-bach), Wyss, Schneider, Wegmüller, Gerber, Kissling, Ban-di. Weil: Dietrich (48. Herrmann), M. Werner, Winkler, Dari, Bross, Landrin, F. Werner, Wörner, Abraha.


Niederlage gegen den Meister

Die Rollhockeyaner aus Diessbach mussten am Samstag eine bittere Pille schlucken, gegen den Meister verloren die Seeländer nach umkämpftem Spiel 6:5 ohne die schlechtere Mannschaft gewesen zu sein.
lr. Ein herber Rückschlag erlebten die Diessbacher am letz-ten Samstag als sie gegen den Meister aus Genf aus bester Vorlage nicht punkteten. Nach nur gerade drei Minuten konnte nämlich Wegmüller einen Schuss unhaltbar ablen-ken und das Team von Spielertrainer Pascal Kissling schien die Partie in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach dem zwi-schenzeitlichen Ausgleich der Genfer zogen die Seeländer mit 3:1 davon und hatten infolge noch weitere Topchancen. Doch anstelle des fälligen vierten Tores verkürzten die Cal-vinstädter auf 3:2 und waren wieder am Ball. Die Seeländer konnten aber mit einer guten Defensivleistung den Vor-sprung in die Pause schaukeln und hofften nun das Spiel ganz an sich reissen zu können. Dich nach der Pause wur-den die Seeländer zuerst mit zwei Toren der Genfer aus ih-rem Tiefschlaf geweckt, so waren die Gäste erstmals in Füh-rung und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Doch diese Führung währte nicht lange, mit einem Doppelschlag in der 35. und 39. Minute drehten die Seeländer die Partie ein weiteres mal und hatten mit einem direkten Freistoss eine weitere super Möglichkeit, welche sie aber nicht nutzen konnten. Doch die Partie war keines Wegs gelaufen, der Gastgeber aus Diessbach scheiterte wie schon öfters in die-ser Saison an den eigenen nerven und an der nötigen Ruhe einen Vorsprung über die Zeit bringen zu können, dies gab den Gästen ein weiteres Mal unzählige Torchancen, wovon  zwei zu den Toren  fünf und sechs führten. Die Niederlage schien schon festzustehen als die Seeländer noch einmal ei-nen Penalty zugesprochen bekamen und die Chance alles zu wenden hatten, Stefan Bandi scheiterte aber an Torhüter Ca-vadini, was symptomatisch für die Partie der Seeländer war. Die Seeländer kämpften gut, spielten Offensiv gut mit, doch liefen sie in zu viele Konterangriffe und waren vor dem Tor der Genfer ein zu wenig kaltschnäuzig.

Besser lief es den Diessbacher Frauen, sie wendeten nach einem 0:2 Rückstand gegen Uttigen das Blatt erfolgreich und gewannen mit 4:2. Mit diesem  7. Sieg in Serie wahren die Seeländerinnen in dieser Saison ihre Ungeschlagenheit, dies trotz der Abwesenheit zweier Nationalspielerinnen, und sind somit weiterhin Meisterschaftsfavorit Nummer eins.


11. NLA-Qualifikationsrunde


Diessbach - Genf 5:6 (3:2)


Diessbach - 150 Zuschauer - SR. Minder/Grossniklaus

Tore: 3. Wegmüller 1:0. 8. Jimenez 1.1. 11. Wegmüller 2:1. 16. Kissling 3:1. 17. Jimenez 3:2. 27. V. von Däniken 3:3. 28. Jimenez 3:4. 35. Kissling 4:4. 39. Wegmüller 5:4. 43. Simon 5:5. 48. Jimenez 5:6. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Wegmüller, Kissling, Bandi, Wirth, Dubach. Genf: Cavadini, Zieri, Jimenez, Jaquet, Monroy, Simon, Th. von Däniken, V. Von Däniken, Brentini, Schweizer.

Dritter Sieg

Die Seeländer Rollhockeyaner konnten dank einem 6:4 Auswärts-sieg beim Tabellenletzten Uri auf die Finalrunde hoffen und sind nun wieder über dem Strich.
lr. Die Diessbacher Rollhockeyaner konnten zu Beginn der Partie nicht wirklich grosse Akzente setzen, Bandi der sich kurz vor dem Spiel verletzte stand nicht zur Verfügung und Natistürmer Kiss-ling musste am Tag zuvor einen Konditionstest für die National-mannschaft absolvieren. So kam es, dass Uri mittels schnell aus-gelöstem Konterangriff mit 1:0 in Front ging. Danach fingen sich die Seeländer, tauchten vermehrt gefährlich vor dem Urner Tor auf und konnten in der 18- Minute dank Routinier Wyss den Aus-gleichstreffer bejubeln. Nach einer wunderschönen Dublette von Wegmüller konnten die Diessbacher sogar mit 3:1 in Führung gehen. Doch die Urner gaben nicht auf und kamen bis zur Pause mit zwei weiteren Toren wieder heran.

Nach dem Sietenwechsel schienen die Seeländer besser organi-siert zu sein, Torhüter Rubin parierte einen Abschlussversuch der Urner, der direkte Gegenstoss führte zur erneuten Diessbacher Führung. Nur wenige Sekunden später doppelte Kapitain Shcnei-der nach und es stand 5:3 für die Diessbacher. Das Spiel verlief nun nicht mehr so hektisch wie zu Beginn der Partie und die See-länder kontrollierten das Spielgeschehen weit gehend. Paul Pflue-ger, der an diesem Abend hervorragend spielte, traf dann zur nach einem sehenswerten Solo zur 6:3 Führung. Danach war die Partie trotz eines weiteren Treffers der Urner gelaufen. Die Seeländer holten sich mit einer sehr ausgeglichenen Mannschaftsleistung drei Punkte und sind nun wieder über dem Strich.

10. NLA-Qualifikationsrunde

Uri - Diessbach 4:6 (3:3)

Seedorf - 180 Zuschauer - SR. Minder/Dutoit
Tore: 12. Gehring 1:0. 18. Wyss 1:1. 20. Wegmüller 1:2. 20. Wegmüller 1:3. 22. Gehring 2:3. 23. Greimel 3:3. 27. Kissling 3:4. 28. Schneider 3:5. 40. Pflueger 3:6. 48. Gisler Thomas 4.6. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger,  Wegmüller, Kiss-ling,  Dubach. Uri:Arnold, Gisler Patrik, Gehrig, Gisler Thomas, Gisler Urs, Bissig, Greimel, Furrer, Kempf, Schuler Christian.

Niederlage gegen Leader

Mit Thun hatten die Seeländer einen harten Brocken zu Gast am Samstag, gegen den Leader zogen die Seeländer nach umkämpfter Partie schlussendlich den Kürzeren.
lr. Die Seeländer NLA-Rollhockeyaner traten am Samstag gegen den noch ungeschlagenen Leader aus Thun an und wurden jähe aus ihrem Tiefschlaf geweckt, nach nur gerade drei Sekunden führten die Gäste bereits mit 1:0. Danach fassten sich die Diessbacher und kamen besser ins Spiel, hatten sogar ihre ersten Torchancen, verwerteten diese je-doch nicht. Nach einer guten Individualleistung gerieten die Seeländer sogar mit 0:2 in Rückstand und setzten nun alles daran das Spiel zu drehen, scheiterten aber und konnten das Spieldiktat nie vollständig an sich reissen, die Oberländer blieben weiterhin gefährlich.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie weitgehend ausge-glichen, Pfostenschüsse auf beiden Seiten, doch führten die häufigen Einzelaktionen nicht zu Toren. Einzig ein Konter-angriff der Seeländer fand den Weg ins Tor. Die Diessba-cher schienen aufzuerstehen, die Hoffnungen wurden aber nach einen Fehler der Diessbacher Offensivleute Zerstört, der Zwei-Tor-Abstand hatte wieder bestand. Besonders schmerzlich war für die Seeländer, nicht der letzte Treffer, der vier Sekunden vor der Sirene den Weg ins Tor fand, sondern, dass die Schiedsrichter zwei mal eine Topchance der Seeländer vereitelten und das Spiel nicht laufen liessen, trotz Vorteil. Am nächsten Sonntag steht nun gegen  Uri eine sehr wichtige Partie auf dem Spielplan.


9. NLA-Qualifikationsrunde

Diessbach - Thun 1:4 (0:2)

Diessbach - 150 Zuschauer - SR. Armati/Lewis

Tore1. Müller 0:1. 15. Mosimann 0:2. 36. Wirth 1:2. 36. Mosimann 1:3. 50. Müller 1:4. . Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Gerber, Wegmüller, Kissling, Bandi, Dubach. Thun: Hauert, S. Von Allmen, M. Von Allmen, Müller, Schürch, Mosimann, Grempeler, Fuhrer, Röllin, Gurtner.

ITALIEN ZUM DRITTEN
Man sagt aller guten Dinge sind drei.
Diesen Herbst trifft das völlig zu. Nachdem ich im September Bassano und im Oktober Viareggio bereiste, leitete ich am 15.November, zusammen mit Mark Lewis, die Euroliga-Partie Valdagno - Iserlohn. Drei mal Italien, drei überwältigende Ereignisse. In Italien wird einem klar was es bedeutet, wenn der Rollhockeysport richtig populär ist und professionell ausgeübt wird. In Valdagno z.B. verfügt das Team über sieben Spieler, welche einen Profivertrag besitzen. Die wundervolle neue Rollhockeyhalle, welche im April 2008 eingeweiht wurde, bietet besten Komfort von welchem wir in der Schweiz nur träumen können. Die Fans sind frenetisch und zahlreich. Mit Fahnen, Transparenten und Gesängen sorgen diese für eine grandiose Stimmung. Wenn man das als Beteiligter auf dem Spielfeld miterleben darf, ist es überwältigend und jedes mal ein eindrückliches Erlebnis.
Das Spiel in Valdagno begann wie es zu erwarten war. Die Einheimischen dominierten die Anfangsphase klar und spielten ihre Gegner schwindlig. Die ganz gefährlichen Torabschlüsse blieben jedoch vorerst aus oder wurden von einem in Bestform spielenden Gästetorwart vereitelt. Die Effizienz der Deutschen dagegen war perfekt. Mit der ersten richtigen Möglichkeit in der 17. Minute, erzielten sie gleich die Führung zum 1:0.
Nun wussten die Italiener was zu tun war und erzeugten noch mehr Druck. Kurz vor der Pause erzielten sie dann  den verdienten Ausgleich.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Nach 30 Sekunden traf Nicolia, der Argentinische Söldner im Dienste von Valdagno, mit einem Gewaltschuss via Pfosten ins Tor. Nach diesem Schock spielten die Gäste aus Iserlohn aus einer kompakten Defensive heraus weiter und glichen in der 32. Minute mit einem harmlosen Schuss wieder aus. Die Antwort auf diesen haltbaren Treffer liess nicht lange auf sich warten. 14 Sekunden später erzielte der italienische Internationale Mattia Cocco die erneute Führung. Als Rigo 10 Minuten vor Spielschluss zum 4:2 erhöhte, war die Entscheidung gefallen. Die Deutschen waren am Ende ihrer Kräfte angelangt, mussten sie doch zu Beginn des Spiels sehr viel Kraft aufwenden um das hohe Tempo der Tifosi mithalten zu können. Somit konnte Valdagno die Partie kontrolliert zu Ende bringen.

Johannes Schneider

Junioren B

Die Junioren B des RHC Diessbachs traten am Sonntag gegen die aktuell stärkste Mannschaft der Juniorenmeisterschaft an. Die Gäste aus Uttigen mussten aber lange Zeit gegen die in der heimischen Rollhockehalle agierenden Diessbacher kämpfen. Die 2:0 Führung wurde erst kurz vor der Halbzeit Tatsache und die Diessbacher verteidigten sehr lange Zeit sehr gut. Das Junge Team der Seeländer hatte mit der 13 Jährigen Pascale Moser einen Bärenstarken Rückhalt zwischen den Pfosten und konnte so lang zeit Mithalten. Zwar diktierten die Uttiger so ziemlich von A-Z das Spielgeschehen, doch konnten die Diessbacher auch einige gefährliche Konterangriffe fahren. Zu Halbzeit konnten die Seeländer mit dem 3:0 sehr zu frieden sein und machten aus ihren Möglichkeiten das absolut beste. Nach der Pause drehten die Spieler von der ersten Mannschaft Uttigens noch ein Mal richtig auf und es stand bald einmal 8:0. Die letzten 10. Minuten konnten die Seeländer nach einem Time-out schadlos überstehen.

 Im zweiten Spiel traten die B'ler gegen den Tabellenletzten Uttigen II an und taten sich am Anfang mit der grösstenteils aus Mädchen bestehenden Equipe schwer. Erst als ein Teil der älteren Spieler den jungen und motivierten C-Talenten Platz machte und lief es den Seeländern besser. Diese kombinierten besser und liessen den Ball relativ gut in den eigenen Reihen laufen. Mit dem 2:1 Pausenstand konnten aber die Seeländer nicht zufrieden sein und machten nach der Halbzeit dementsprechend Druck. Fünf der 7 Spieler trafen danach noch in die Maschen und machten alles klar. Der 8:1 Heimsieg war so ein gelungener erster Saisonsieg und lässt auf mehr hoffen, zumal Wimmis und Thun sich in diesem Turnier nicht als unbezwingbare Gegner zeigten. Thunerstern ging gegen Uttigen I 16:1 unter und Wimmis gewann gegen Uttigen II knapp mit 6:5. Eine regelrechte Offensivschlacht lieferten sich dann die beiden Teams beim direkten Aufeinandertreffen, wobei Wimmis mit einer 10:5-Niederlage den Kürzeren zog.

Auswärtsniederlage

Die Seeländer Rollhockeyander konnten an diesem Wo-chenende trotz einem Traumstart das Spiel in Montreux nicht für sich entscheiden und verlieren entscheidende Punkte um den Kampf für dei Finalrundenplätze.

lr. Die Diessbacher Rollhockeyaner legten in Montreux ei-nen Traumstart hin, wie schon eine Woche zu vor  gegen Wimmis, nur gerade drei Minuten waren gespielt als Topskorer Pascal Kissling nach einem "Buebentrickli" zur 1:0 Führunung einschieben konnte. Nur wenige Minuten später legte Stefan Bandi mit einem Schlenzer von der Mit-tellinie nach schien so das Spiel aus Seeländer Sicht in die richtigen Bahnen zu lenken. Doch dem war nicht so, das Team von Kapitän Fabian Schneider wurde nachlässiger und oftmals war er der einzige, der die gefährlichen Konter-angriffe der Waadtländer entschärfen konnte. Doch diese Fahrlässigkeiten, die die Seeländer sich in Folge der Füh-rung in der Defensive leisteten, waren zu gross, ein typi-scher Montreux-Konterangriff führte zum Anschlusstreffer. Die Seeländer fingen sich allerdings in Folge und hatten auch einige gute Torchancen, doch schienen sie zu wenig entschlossen das Nötige für ein Tor zu tun. Entschlossener zeigte sich Andreas Münger, der nur gerade eine Sekunde vor der Halbzeit von drei Fehlern der Diessbacher profitie-ren konnte und ausglich. In der zweiten Halbzeit gewann Montreux langsam aber sicher Überhand und hatte sowohl bei Kontern als auch aus dem Spiel die besseren Chancen. Die Seeländer waren nicht in der Lage das Spiel auf ihre Siete zu ziehen und vergaben die besten Chancen, darunter auch ein Penalty, kläglich. In Folge dessen führten zwei weitere Konterangriffe die über den Nationalmannschafts-stürmer Münger liefen zum 3:2 und zum 4:2 für Montreux. Diese Niederlage in diesem "sechs-Punkte-Spiel" ist be-sonders schmerzhaft, da Montreux so an den Seeländern vorbeiziehen kann. In der Rückrunde sollten die Seeländer mindestens die Hälfte der acht Spiele für sich entscheiden um eine Chance auf einen Finalrundenplatz zu haben. Bes-ser lief es den Seeländer Frauen, welche in Uri zu ihrem fünften Sieg in Serie fanden und mit 4:0 klar gewannen. So stehen sie wiederum ungeschlagen an der Tabellenführung.


8. NLA-Qualifikationsrunde

Montreux - Diessbach 4:2 (2:2)

Montreux - 50 Zuschauer - SR. Grossniklaus/Jung

Tore: 3. Kissling 0:1. 5. Bandi 0:2. 9. Münger 1:2. 25. Münger 2:2. 33. Münger 3:2. 46. Münger 4:2. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Gerber, Wegmüller, Kissling, Bandi, Dubach. Montreux: Oberson, Matti, Perro-chet, Rubi, Münger, Solioz, Jimenez, Pires, Grassi, Bianci.

Verdienter Sieg

Die Seeländer konnten sich gegen Wimmis dank einer her-vorragenden Mannschaftsleistung und dem überragenden Stürmer Pascal Kissling den zweiten Saisonsieg sichern.
lr. Die Seeländer liessen von Beginn an kein Zweifel, dass sie sich endlich den zweiten Saisonsieg sichern wollten, nur gerade gerade 51. Sekunden waren gespielt, als Pascal Kissling, der in den letzten Spielen ein wenig Ladehem-mungen hatte, das erste Mal den Ex-Diessbach-Torhüter Del Nilo bezwang. Was danach folgte, ähnelte einer Gala-vorstellung, das Heimteam setzte die Wimmiser unter Dau-erdruck und setzten gleich nach. Pascal Kissling konnte in der 5. Minute mit einer Dublette auf 3:0 erhöhen und nach gut 8. Minuten die Diessbahcer Überlegenheit mit dem 4:0 untermauern. Ehe die Wimmiser überhaupt auf das Diess-bacher Tor schiessen konnten, lagen die Seeländer mit 4:0 in Front. Danach wurden die Seeländer kurze Zeit ein wenig nachlässig, doch immer noch hatten sie das Spiel unter Kontrolle und die besseren Chancen waren auch auf Seite der Seeländer. Noch vor der Pause hatten die Seeländer aber die Vorentscheidung geschafft, Pascal Kissling setzte mit dem  5:0 den Schlusspunkt unter die beste Halbzeit der Seeländer dieser Saison.

Dank dem, dass die Seeländer mit einem beruhigenden Vor-sprung die zweite Spielhälfte angehen konnten, überlissen sie den Wimmisern weitgehend die Spielführung, und hat-ten dafür viele gute Konterangriffe. Die Seeländer arbeiteten in der Defensive sehr konzentriert und hatten mit Lukas Rubin einen sehr sicheren Rückhalt im Tor. Trotz zwei ver-schossenen Penaltys gelang dem Team von Coach Klaus Meier kein weiterer Treffer und am Ende viel das Resultat mit 5:0 gemessen an den Chancen der Seeländer ziemlich human aus. Dank einer hervorragenden Mannschaftsleis-tung fanden die Seeländer den Weg zurück auf die Sieges-strasse. Besonders erfreut über den Sieg war natürlich die Ex-Wimmiserfraktion in den Reihen der Diessbacher: Ste-fan Dubach, Patric Wirth und Paul Pflueger. Um weiterhin um einen Finalrundenplatz mitspielen zu können, müssen die Seeländer nächsten Samstag ausswärts in Montreux ge-winnen.

7. NLA-Qualifikationsrunde
Diessbach -Wimmis 5:0 (5:0)
Diessbach - 120 Zuschauer - SR. Bally/Dutoit
Tore: 1. Kissling 1:0. 5. Kissling 2:0. 5. Kissling 3:0. 9. Kissling 4:0. 24. Kissling 5:0. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Wegmüller, Pflueger, Kissling, Bandi, Patric Wirth, Dubach. Wimmis: Del Nilo, Gmür, Wenger, Müller, Geiser, Leuenberger, Ingold, Pfähler, Dominik Wirth, Sulz-ner.

Ein Erlebnisbericht zum Europacupspiel von Johannes Schneider

Gut einen Monat nach der U-17 EM in Bassano durfte ich bereits wieder nach Italien reisen.

Nach 7.5 h im Zug traf ich bei sommerlich warmen Temperaturen in Viareggio ein. Im Hotel angekommen musste ich mich ausweisen. Als die junge Dame an der Rezeption meine Schweizer-ID sah, begann sie, zu meiner Verwunderung, berndeutsch zu sprechen.

Ihre Mutter stamme aus Bern erklärte sie mir, und ich war nicht unglücklich  darüber, berndeutsch sprechen zu „müssen“ da meine Italienisch Kenntnisse relativ bescheiden sind.

Anschliessend folgte sofortiger Tenuewechsel. Ausgerüstet mit Badehose und Strandschuhen spazierte ich zum Strand. Da ein ziemlicher Wind wehte, verzichtete ich, meiner Erkältung zuliebe, auf das Vollbad und beliess es bei einem Fuss- und Beinbad.

Um 21:00 Uhr ging es los im Palazetto dello Sport. Vor ca. 500 Zuschauer musste der Favorit Viareggio in der ersten Halbzeit hartes Brot essen, da die Franzosen frech aufspielten und zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung lagen. Die zweite Halbzeit jedoch, dominierten dann die einheimischen nach belieben, und kamen schlussendlich zu einem komfortablen 10:4 Sieg.

Für Hühnerhaut sorgten ca. 8 Min. vor Schluss die Viareggio-Fans. Diese zelebrierten ihre Siegeshymne welche 5 Minuten dauerte, und vom hintersten und letzten Zuschauer lautstark mitgesungen wurde. Da gerade ein Time-Out abgehalten wurde, konnte ich diese Superstimmung so richtig geniessen.

Nach einem überaus schmackhaften Abendessen im Restaurant, gemeinsam mit dem Staff und dem Team aus Viareggio, legte ich mich todmüde ins Hotelbett.

Nach dem Frühstück und erneutem Strandrundgang am Morgen, reiste ich am Sonntagmittag wieder ab Richtung Heimat.

Erneute Niederlage

In Biasca gaben die Diessbacher erneut in letzter Minute Punkte aus der Hand, kurz vor Schluss musste man sich ge-schlagen geben.
lr. Die Seeländer konnten erstmals in dieser Saison mit dem ganzen Kader antreten und zeigten von Beginn weg, dass sie in Biasca Punkte holen wollen. Die Tessiner hatten zwar zu Beginn der Partie ein  mehr Spielanteile, doch die Seeländer standen Defensiv sehr gut und Schirmten die Weitschuss-starken Tessiner gut ab. Mit der Einwechslung von Spieler-trainer Pascal Kissling konnten sich sie Seeländer auch vermehrt offensiv zeigen und erarbeiteten sich so einige gute Torchancen. Über die ersten Minuten hinweg war die Partie also sehr ausgeglichen, beide Mannschaften konnten den gegnerischen Torhüter bereits einige Male Testen, doch To-re fielen bis zur 15. Minute noch keine. Doch genau dann spielten die Leventiner ihre Stärke genau aus, ein Schuss von der vor das Tor und die direkte Abnahme von Biascas Topskorer Cleto Ré unter die Querlatte vom Gehäuse war unhaltbar. Danach häuften sich kurze Zeit die Chancen für die Gastgeber, ein direkter Freistoss wurde von Lukas Ru-bin im Tor der Seeländer pariert, davor scheiterte der wendi-ge Stürmer Ivan Ruggerio am Pfosten. Nach einem Time-out stellten die Seeländer auf ein aggressives Pressing um, und unterbanden so das Spiel der Gastgeber bereits in den Wurzeln. Der Ausgleichstreffer noch vor der Pause war unter dem Dauerdruck nur die logische Folge.
Nach der Pause legten die Diessbacher beinahe nach, Pascal Kissling drückte den Ball mit geballter Wucht an den Pfos-ten. Doch mit verstrichener Zeit bekam das Ballsichere Heimteam das Spiel wieder besser unter Kontrolle und so konnten sie auch wieder vermehrt Druck ausüben. Das Spiel verlief immer auf Messers schneide, keine Mannschaft wollte den entscheidenden Fehler begehen. Nur wenige Mi-nuten vor Schluss hatten die Diessbacher wohl die beste Chance das Spiel für siech zu entscheiden vergeben, als die mehrere Male im das mehr oder weniger leere Tor verfehl-ten und keiner der Spieler Profit aus dem Durcheinander schlagen konnte. Doch symptomatisch für die ganze Saison passierte auch noch das schlimmste, 13 Sekunden vor Schluss kassierten die Seeländer auch noch das zweite Tor, nach einem Misslungenen Dribbling konnte Ivan Ruggerio mit einem Satten Schuss ins weitere Eck, den der Torhüter noch streifte, die Partie für das Heimteam entscheiden. Die Seeländer stehen so wieder auf Rang 8., zwei Ränge hinter einem Finalrundenplatz, um das angestrebte Ziel zu errei-chen müssen die Seeländer im Spiel vom nächsten Samstag gegen den direkten Konkurrenten Wimmis unbedingt punkten. Besser machten es die Diessbacher Frauen, sie lie-fen gegen die Weiler nie Gefahr zu verlieren und gewannen dennoch eher knapp mit einem 4:3.Ausswärtssieg. So ste-hen sie weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze.

6. NLA Qualifikationsrunde

Biasca - Diessbach 2:1 (1:1)

Biasca - 120 Zuchauer - SR. Lewis/Graf

Tore:15. Ré 1:0, 23. Bandi 1:1, 50. Ruggerio 2:1. Diess-bach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Gerber, Wegmül-ler, Wirth, Kissling, Bandi, Dubach. Biasca: Stadler, Cimatti, Ruggiero Ivan, Bordin Vittorio, Ré, Vanina, Bordin Edo, Gi-ger, Ruggiero Christian.

Johannes Schneider an der U-17 EM

Anlässlich der U-17 EM verbrachte ich 9 tolle Tage, vom 6. bis 14
September, in Bassano del Grappa.
Ein gutes Hotel, eine tolle Halle, sowie schönes Sommerwetter erwartete
mich in Italien. Ich reiste am Samstag 6. September mit dem CH-Team per
Bus nach Bassano und war der erste Ankömmling, da die anderen
Schiri-Kollegen alle erst am Sonntag anreisten. Dies waren:

J. Kutschker (D),

M.Richardson (Eng)

J. Ribó (Esp),            

B. Tarassioux (Fra)

M. Guadanin (I),
C. Corponi (I)

L. Pexioto (Por)


Wir hatten es richtig lustig miteinander, da jeder einwenig englisch
und/oder französisch sprechen konnte.

Am Montag ging es los, jedoch nur mit drei Spielen. Die beiden
Routiniers Kutschker und Guadanin übernahmen die Rolle als Supervisor und
beobachteten uns junge und teilweise neue "internationalen", sowie den Rückkehrer
Richardson (er machte zwei Jahre Pause aufgrund einer Verletzung) aufs
genauste.
Der weitere Verlauf des Turniers war gut, relativ faire Spiele, super
Ambiance (vor allem bei den Italien-Spiele), heisses Sommerwetter, gutes
Hotel, Essen und trinken.
Einzig mein Zimmergenosse (ein Germanier) schnarchte jede Nacht
unerbärmlich. Die Ohrenpfröpfe welche ich jeweils montiert hatte halfen da nicht
viel.

Die beiden Halbfinale am Freitagabend zwischen Spanien und Portugal
sowie Frankreich und Italien boten Rollhockey der höchsten Klasse. Ich bin
überwältigt von Tempo und Technik welche diese Jungs bereits beherrschen.
Die Spiele waren besser als einige NLA-Begegnungen !

Der absolute Höhepunkt aus meiner Sicht war das Finale zwischen
Portugal und Italien welches ich zusammen mit Josep Ribó leiten durfte. Die ca.
2500 bis 3000 Tifosis machten mächtig Lärm und Stimmung in der Halle,
jedoch zum Leidwesen dieser zahlreichen Fans behielten die Portugiesen das
bessere Ende schlussendlich für sich und gewannen das Finale mit 3:2.

Nach dem lustigen und letzten gemeinsamen Essen und Festen am
letzten Abend, ginge es am Sonntag Morgen um 9.00 zurück in die Heimat.

 

Johannes Schneider

Die Diessbacher Rollhockeyaner mussten sich im fünften Saisonspiel den nicht sher souverän auftretenden Uttigern 6:4 geschlagen geben. Trotz gutem Spiel reichte es nicht zum Sieg.
lr. Die Seeländer starteten relativ gut in die Partie, obwohl der mit Stefan Bandi (gesperrt) und Fabian Schneider (priv. Gründe) zwei wichtige Spieler fehlten. Die Seeländer setz-ten das Tor der Uttiger von der ersten Sekunde an unter Druck und vergaben gleich nach 40. Sekunden die erste Topchance, ein Penalty wurde verschossen. Das Team von Coach Klaus Meier liess sich aber nicht aus dem Konzept bringen und powerte weiter, mit guten kurzen Zusammen-spielen und überlegten Pässen kreierten sie Torchancen am Laufmeter. Leider fand keine den Weg ins Tor und so kam es wie es oftmals kommt im Sport, die Uttiger schlosen gleich mit ihrer ersten Konterchance erfolgreich ab und gin-gen 1:0 in Front. Nach diesem Schock konnte Routinier  Reto Wyss ausgleichen, doch schien dies den Spielverlauf nicht zu verändern, die Seeländer hielten den Ball meist in ihren Reihen, die Uttiger erzielten bis kurz vor der Pause wiederum aus drei Torchancen drei Tore. Dank einem schönen Zuspiel konnte Paul Pflueger kurz vor der Pause noch auf 2:4 verkürzen und liess die Seeländer so noch hof-fen. Nach der Pause wurde Stefan Dubach im Tor Diessba-cher durch Lukas Rubin ersetzt. Die Seeländer waren ge-willt das Spiel zu drehen und setzten alles daran, die standen zunächst besser in der Defensive und konnten dank zwei wunderschönen Toren ausgleichen. Die Uttiger wirkten da-nach wie gelähmt und alles deutete auf einen weiteren Tref-fer der Seeländer hin, doch soweit kam es nicht, zum fünften Mal in diesem Spiel führte ein Konterangriff der Uttiger zu einem Tor, das Team von Spielertrainer Pascal Kissling schien danach nicht mehr in der Lage zu reagieren und ver-mochte nicht mehr den selben Druck auf das Tor der Aare-taler auszuüben. Mit einer weiteren Konterattacke wurde das Endresultat von 6:4 für Uttigen Tatsache. Trotz einer guten Partie mussten sich die Seeländer geschlagen geben, es reicht nicht, wenn offensiv gut gespielt wir und dafür zu viel Risiko eingegangen wird, genau dieses Risiko drückte sich in sechs verheerenden Konterangriffen aus und führte am Ende zu einer Niederlage gegen ein nicht sehr souverän und sicher auftretendes Uttigen. Besser machten es die Diessba-cher Damen, sie gewannen gegen Weil zwar  eher beschei-den mit 4:1, doch konnten einige taktische Aufgaben getes-tet werden.


5. NLA Qualifikationsrunde

Diessbach - Uttigen 4:6 (2:4)

Diessbach - 80 Zuachauer - SR. Lweis/Schneider

Tore: 9. Saurer 0:1, 12. Wyss 1:1, 15. R. Schaffer  1:2, 18. Saurer 1:3, 23. Saurer 1:4, 24. Pflueger 2:4, 29. Wirth 3:4, 34. D. Schneider 4:4, 38. Wenger 4:5, 45 Wenger 4:6. Diessbach: Dubach(25. Rubin), Wyss, Pflueger, Wegmül-ler, Gerber, D. Shcneider, Kissling, Wirth. Uttigen: Walther, Mühle, Saurer, S. Schaffer, R. Schaffer, Häfliger, Gurtner, Wenger, Lanz, Langenegger.

Verdienter Zittersieg

In Diessbach gab es ein richtiges Torspektakel, von der fünften Minute bis zum Schlusspfiff lieferten sich die Seeländern mit den Gästen aus Uri eine Offensivschlacht.
lr. An was es gelegen hat, dass die Seeländer das Spiel an diesem Abend nie in den Griff bekamen,  ist schwierig zu sagen. Bei den siebzehn gefallenen Treffern muss über das Defensivverhalten und über die Torhüter der beiden Mannschaften keine Aussage gemacht werden, das Adjektiv desolat trifft es wohl am ehesten. In der fünften Minute eröffneten die Urner nach einem Sololauf von Stefan Furrer das Skore, in der siebten Minute glichen die Diessbacher aus und waren in Folge nie mehr in Rücklage. Dank guter Offensivleistung der Seeländer konnten die defensiven Fehler kompensiert werden und nachdem Wegmüller mit einem Hattrick die Diessbacher 6:3 in Front schoss sah es nach der Vorentscheidung aus,  doch kurz vor der Pause kamen die Urner mit einem Doppelschlag wieder ran. Die Seelän-der spielten mit Aussnahme weniger Spieler allesamt nicht annähernd auf ihrem Niveau. Besonders im Bezug auf die Defensive stimmte bei den Diessbachern von den Stürmern bis zu den Torhütern nichts zusammen. Völlig unnötig kassierten die Seeländer an diesem Abend gegen ein von Einzelspieler abhängigem Uri, acht Treffer. Für künftige Spiele ist zu hoffen, dass die Seeländer zu ihrer Stärke, einer soliden Verteidigung, zurück finden und auch gegen starke Gegner überzeugen können. Dennoch liefert dieser Sieg drei Punkte, das ist das, was für eine Finalrundenqualifikation zählt.

2. NLA Qualifikationsrunde
Diessbach - Uri 9:8 (6:5)
Diessbach – 80 Zuschauer – SR. Graf/Minder
Tore: 5. Furrer 0:1, 7. Schneider 1:1, 7. Bandi 2:1, 7. Gehrig 2:2, 9. Bandi 3.2, 12. Greimel 3:3, 17. Wegmüller 4:3,  20. Wegmüller 5:3, 22. Wegmüller 6:3, 24. Gehrig 6:4, 24. Gehrig 6:5, 32.T. Gisler 6:6, 33. Bandi 7:6, 38. Kissling 8:6, 39. Bissig 8:7, 49. Kissling 9:7, 50. T. Gisler 9:8. . Diess-bach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Wegmüller, Kiss-ling, Bandi, Wirth, Arn. Uri: Arnold, P. Gisler, Furrer, T. Gisler, Gehrig, Greimel, Bissig, M. Gisler, Schuler.

Auftaktsniederlage

Nach einem totalen Fehlstart wäre den Seeländer Rollho-ckeyanern fast die Sensation in Thun gelungen.
lr. Nach nur gerade 36 Sekunden stand es 1:0 für die Gast-geber, danach steigerte sich das ganze Team um Spielma-cher Stefan Bandi enorm und wenige Minuten später gelang den Seeländern der Ausgleich. Die Partie war nun ausgegli-chener und beide Mannschaften kombinierten teils gut, doch resultierten daraus keine wirklichen Torchancen. Mit ver-strichener Zeit wurden die Diessbacher immer wie gefährli-cher, vor allem Stefan Bandi überzeugte mit guter Einzel-leistung und sehr guter Spielübersicht, so war es auch er, der einen wunderschönen Pass auf Fabian Schneider spielte, der alleine vor dem Tor stand und im Nachschuss zur 2.1 Pausenführung verwertete.
Nach dem Seitenwechsel waren es die Seeländer, welche den besseren Start ins Spiel fanden, und gleich die Führung ausbauten. Aus einer denkbar fragwürdigen Situation resul-tierte ein völlig zu unrecht gezähltes Tor für die Thuner. Danach liessen sich die Seeländer durch die auch weiterhin fragwürdige Schiedsrichterleistung beeinflussen und aus dem Konzept bringen. Nach dem Ausgleich gelang den Thunern sogar die Führung, welche allerdings egalisiert werden konnte. Mit zwei Kontern konnten diese aber bis Spielende ein 6:4 Sieg herausspielen. Eine sehr gute Vor-stellung gelang den Diessbachern, zwar hatten die Seeländer noch einige Schwächen, vor allem in der Defensive und be-züglich der Chancenauswertung, doch lässt diese Leistung für das nächste Spiel am Samstag gegen Aufsteiger Uri si-cherlich auf einen Sieg hoffen.

1. NLA Qualifikationsrunde
Thuenrstern – Diessbach 6:4 (1:2)
Thun – 150 Zuschauer – SR. Eggimann/Grossniklaus
Tore: 1. Grempeler 1:0, 7. Schneider 1:1, 14. Schneider 1:2, 28. Wegmüller 1:3, 31. Röllin 2:3, 32. Müller 3:3, 40. Mül-ler 4:3, 41. Kissling 4:4, 45. Grempeler 5:4, 47. Grempeler 6:4. Diessbach: Rubin, Wyss, Schneider, Pflueger, Weg-müller, Gerber, Kissling, Bandi, Wirth, Arn. Thunerstern: Gurtner, S. von Allmen, M. von Allmen, Müller, Schürch, Mosimann, Grempeler, Fuhrer, Röllin, Reichen.

Saisonvorschau

Am Samstag startet die Rollhockeysaison der Diessbacher Rollhockeyaner Am vergangenen Wochenende bestritten diese den Seelandcup, am Mittwoch ihr letztes Testspiel und sollten nun gerüstet sein für die Meisterschaft.
lr. Für die Saison 08/09 können die Seelände rwiederum auf das Trainer- und Coach-Duo Kissling und Meier zählen. Pascal Kissling, welcher nebst dem Traineramt auch erfolg-reich auf dem Feld agiert, wird wiederum die Offensivhoff-nung der Seeländer sein. Auf die neue Saison hin verliess der mit kurz nach Saisonbeginn zum Ersatztorhüter deklas-sierte Del Nilo in Richtung Wimmis. In letzter Sekunde konnte aber mit Stefan Dubach ein ambitionierter Torhüter gefunden werden, zusammen mit Lukas Rubin wird er um den Stammplatz kämpfen. Zwar konnten auf diese Saison keine Neuverpflichtungen im Spielersektor getätigt werden, doch spielen alle Stammkräfte eine weitere Saison beim Rollhockeyclub Diessbach. Mit dem Saisonziel Finalrunde, was eine Platzierung unter den ersten Sechs bedeutet, ist ein realistisches aber dennoch schwieriges Ziel gesetzt worden. Am Seelandcup kristallisierten sich einige Mängel in der Defensive der Diessbacher heraus, doch konnten diese im Testspiel gegen Münsingen, welches Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste Liga zeigte, relativ gut behoben wer-den, nach einer knappen Pausenführung mit 2:1, resultierte am Ende ein deutlicher 11:2 Sieg. So sollten die Seeländer ideal auf das Spiel am Samstag vorbereitet sein, sie werden gegen Thun auf fremdem Terrain antreten. Doch geben sich die Spieler optimistisch gegen einen der Meisterfavoriten, verloren die Seeländer doch im Frühling mit einem Rumpf-team nur 4:3. Das erste Heimspiel der Seeländer wird dann eine Woche darauf folgen, gegen den Aufsteiger aus dem Urnerland sollten dann drei Punkte Pflicht sein.

Abgänge:
Carlo Del Nilo (1974) (Torhüter)

Zuzüge:
Stefan Dubach (1988) (Torhüter) von Wimmis

Kader:
Coach:
Meier Klaus
Trainer:
Pascal Kissling (1984)
Torhüter:
Lukas Rubin (1990)
Stefan Dubach (1988)
Feldspieler:
Pascal Kissling (1984) (Spielertrainer)
Fabian Schneider (1980) (Capitain)
Stefan Bandi (1980) (Assistent-Capitain)
Hanes Wegmüller (1987)
Reto Wyss (1969)
Paul Pfluger (1986)
Patric Wirth (1982)
Stefan Gerber (1989)
Daniel Göttmann (1992)
Michael Strub (1991)

Seelandcup auf hohem Niveau

Der diesjährige Seelandcup in Diessbach bot den Zuschau-ern viele ausgeglichene und spannende Partien, welche auf höchstem Niveau ausgetragen wurden.
lr. Anlässlich des Seelandcups laufen jeweils ein Damen- und ein Herrenturnier parallel über die Bühne. Den Seelän-dern lief es an diesem Wochenende nicht schlecht, konnten sie doch alle vier Partien anfangs dominieren und gingen jeweils früh in Führung. Gegen den Aufsteiger aus Uri starteten die Seeländer mit einem 10:5 Kantersieg, doch wiesen die fünf Gegentore auf die Schwäche der Seeländer an diesem Wochenende hin. Mit insgesamt 19 erzielten Treffern agierte die Offensivleute sehr gut, doch wurde zu oft die Defensive vernachlässigt und auch die Torhüter machten nicht immer eine gute Falle, so vergaben die See-länder in den kommenden Spielen zwei Mal einen 3:1 Vor-sprung und konnten sich einzog gegen den französischen Zweitligisten noch Punkte retten. Gegen den ungeschlage-nen Turniersieger Herringen resultierte eine 4:2 Niederlage. Bei den Frauen war das Teilnehmerfeld ebenfalls sehr aus-geglichen, zu Beginn des Turniers trafen die Seeländerin-nen, welche nicht ganz in Bestformation aufspielten, auf den härtesten Konkurrenten der Schweizer Liga, den Juventus HC. Nach einer äusserste spannenden und ausgeglichenen Partie mussten sich die Seeländerinnen mit einem 1:1  Re-mis zufrieden geben. Im weiteren Verlauf des Turniers si-cherten sich die Seeländerinnen aber mehr oder weniger ge-fahrlos die zwei Siege und rangierten am Ende wegen einem Tor Differenz Punktegleich mit Juventus auf Rang zwei. Das Spielniveau des Seelandcups hat sich dank der starken inländischen und ausländischen Teilnehmer massiv erhöht und bot Rollhockey der extraklasse. Für die Ausgeglichen-heit des Turniers steht vor allem, dass vor dem letzten Spiel lediglich der erste Turnierrang vergeben war, die restlichen Ränge waren für sämtliche Mannschaften noch offen. Mit Pascal Kissling und Christine Schneider sicherten sich zwei Seeländer den Torschützenkönigpokal der jeweiligen Cup-ausgabe.

Seelandcup 2008

 

Teams Herren:

RHC Diessbach

RHC Uri

SK Germania Herringen

TuS Düsseldorf

RH Gleizé

 

Teams Damen:

RHC Diessbach

Juventus-Montreux HC

RHC Uri

RH Gleizé

 

Der Seelandcup 2008 wird sportlich um einiges attraktiver als die vorjährige Ausgabe des Turnieres. Mit dem RHC Diessbach und dem Aufsteiger RHC Uri stehen zwei Teams der höchsten Schweizer Liga am Start. Neben den zwei Schweizer Teams ist das Topteam vom SK Germania Herringen in Diessbach zu Gast wird somit eine starke deutsche Mannschaft representieren. Ausserdem ist in der Kategorie der Herren, ebendfalls aus der ersten deutschen Bundesliga, noch TuS Düsseldorf und der französische Zweitligist RH Gleizé mit von der Partie. Ein klarer Favorit ist für dieses Turnier nicht auszumachen, doch sind spannende Spiele und viele Emotionen zu erwarten, dies in der neuen Rollhockeyhalle in Diessbach, welche für eine angenehme Embiance sorgt. Neben dem Herrenturnier ist traditioneller Weise parallel ein Damenturnier organisiert. Dort treten neben den Seeländerinnen, welche dank der Verstärkung aus Bern wiederum zum Topfavorit für die Meisterschaft gehandelt wirden,  auch die Schweizer Teams aus Uri und Montreux an. Montreux, welches sich auch auf diese Sasion hin wiederum verstärkte, wird wohl auch für die kommende Saison der Hauptkonkurent der Seeländerinnen werden. Um den Seelandcup spielt ausserdem das französische Topteam vom RH Gleizé. Zu erwarten ist also auch bei den Frauen ein spannendes und faires Turnier. welches die optimale Vorbereitung für die Meisterschaft werden soll. Der RHCD lädt alle Zuschauer herzlichst zu einem sportlich atraktiven Turnier ein und hofft auf zahlreiches Erscheinen!